Oregano - Ätherisches Öl und Anwendung

 

Botanischer Name
Origanum vulgare
Familie
Labiatae - Lippenblütler
Duftprofil
würzig, herb, aromatisch
Note
Kopf-/Herznote
Element
Feuer / Erde

 

Inhaltsstoffe

70 % Phenole, 25 % Monoterpene, Monoterpenole, Sesquiterpenole und Ketone.

Gewinnung

Wasserdampf-Destillation des blühenden Krautes.

Duftthema

Oregano ist das Pizzagewürz schlechthin. Er wird auch als „wilder Majoran“ bezeichnet, gehört er doch zu den mediterranen Gewürzen, die ursprünglich aus Griechenland stammen. Dort bedeutet sein Name „Bergfreund“. Majoran und Oregano stammen zwar aus derselben Pflanzenfamilie, haben aber vollkommen andere Inhaltsstoffe und Wirkweisen und dürfen nicht verwechselt werden. Wo Majoran entspannt und abschalten lässt, stellt uns der Oregano machtvoll auf die Füße, lässt uns unsere Kräfte neu entdecken und hilft mit klarem Kopf anstehende Arbeiten gezielt zu bewältigen.

Vorsicht

Oreganoöl gehört zu den Wehen auslösenden ätherischen Ölen und darf in der Schwangerschaft nicht verwendet werden. Er ist auch nicht geeignet für Kinder unter sechs Jahren.

Wirkweisen des ätherischen Oreganoöles

Körperliche Wirkung

Sein Hauptinhaltsstoff sind die Phenole, die starke Haut- und psychische Reize setzen. In der Aromamedizin gehören diese Öle in die Hände von erfahrenen Therapeuten. Man dosiert sie gering, 1 Tropfen in einer Mischung mit 50 ml Basisöl ist ausreichend.

Oregano gehört zu den starken Immunstimulanzien und hat starke antibakterielle und antivirale Eigenschaften. Auf den Körper wirkt er stimulierend, stärkend, belebend, erwärmend, durchblutungsfördernd und den Blutdruck erhöhend.

Zur Vorbeugung von Erkältungs- und in Grippezeiten stärkt er die Abwehrkräfte. Bei Husten ist Oregano ein guter Zusatz in einer Erkältungsmischung. Er wirkt entzündungshemmend, antiviral und reguliert die Schleimproduktion.

Dank seiner erwärmenden, durchblutungsfördernden und schmerzlindernden Eigenschaften kann man ihn auch in Mischungen bei Muskelkater und –verspannungen geben.

Oregano regt den Appetit an und fördert die Verdauung. Er besitzt kräftigende und stimulierende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt. Oft kommt es durch Krankheit oder Therapien zu Appetitlosigkeit und Verdauungsstörungen. Aber auch die Umstellung von Ernährung oder Essenszeiten, veränderte Umgebung, seelischer Kummer und Sorgen können Auslöser für Ernährungsprobleme sein.

Ein schöner Wellnessduft ist er für Saunabesuche. Hier gibt man 1 Tropfen Oreganoöl auf eine Kelle für das Aufgusswasser. Saunabesuche eignen sich sehr zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten, da sie die Abwehrkräfte stärken.

Seelische Wirkung

Sein kraftvoller Duft gibt uns neue Vitalität und Energie, wenn wir uns körperlich und seelisch erschöpft fühlen, aber trotz Erschöpfung noch Leistung von uns erwartet wird. Dann baut er uns auf, stärkt unser Durchhaltevermögen und unsere Widerstandskraft. So kommen wir wieder mit unseren Kraftreserven in Verbindung kommen.

Immer dann, wenn wir unsere Kräfte bewusst und gezielt einsetzen müssen, unterstützt er uns mit Dynamik, Tapferkeit, Durchsetzungsvermögen und Mut. In Situationen, wo wir mitunter chaotisch oder unüberlegt Handeln, verhilft er uns, zu mehr geistiger Klarheit, Ruhe und Kraft. Und so können wir Entscheidungen überlegt und zielgerichtet treffen.

Aber auch in Prozessen, wo es uns an Dynamik fehlt, lässt er uns Triebkräfte entwickeln, so dass wir über unseren Schatten und den selbstgesetzten Rahmen springen können.

Dabei fördert er auch wieder unsere Lebensfreude und lässt uns Heiterkeit im Alltag finden.

Spirituelle Wirkung

Oregano zentriert uns und hilft unsere Gedanken zu ordnen. Dabei lässt er zu vielen Situationen Abstand nehmen und diese aus einer anderen Perspektive betrachten. So kommen wir zu vielen neuen Eindrücken und Ansichten, die vorher oft zu eindimensional gesehen wurden.

Aromaölmischungen zum Wohlfühlen

Duftlampe

Verbindet sich gut mit Zitrus-, Kräuter- und Holzölen.

Pan

1 Tropfen Oregano (Origanum vulgare)
2 Tropfen Grapefruit (Citrus paradisi)
1 Tropfen Rosengeranie (Pelargonium graveolens)
1 Tropfen Linaloeholz (Bursera delpechiana)

Aromaküche

Oregano harmoniert mit Basilikum, Bay, Bergbohnenkraut, Lavendel, Lorbeer, Pfeffer, Rosmarin, Salbei, Thymian, Wacholder und allen Zitrusölen.

Zum Abschmecken nimmt man 1 Tropfen Oregano in Sahne (oder saure Sahne, Oliven- oder Sonnenblumenöl) emulgiert dies und gibt es dann an die Speisen. Sehr vorsichtig dosieren.

Pizzawürzmischung

2 Tropfen Oregano (Origanum vulgare)
2 Tropfen Basilikum (Ocimum basilicum)
1 Tropfen Rosmarin (Rosmarinus officinalis)
3 Tropfen Mandarine rot (Citrus reticulata)
in 50 ml Olivenöl

Diese Mischung eignet sich für die italienische Küche, für Tomatengerichte und Pizzen.

 

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Weiterführende Publikationen

Aromaküche - Ätherische Öle, die geheimnisvollen Küchenhelfer

 

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Die Düfte der Aromaölmischungen

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Linaloeholz 5 ml

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