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Copal - Räucherpflanze und Anwendung    

Botanischer Name
Protium copal
Protium crassipetalium
Familie        
Fabaceae - Schmetterlingsgewächse

Inhaltsstoffe

Resinolsäuren, Resen, Bitterstoffe und ätherisches Öl.

Über den Wohlgeruch

Das Verwirrspiel um den Copal ist sehr groß, da ganz viele verschiedene Balsambaumgewächse als Copale verkauft werden. Aber Balsambaumgewächse gehören zu einer gänzlich anderen Pflanzenfamilie, die auch nicht unbedingt in Süd- und Mittelamerika beheimatet sein muss. So sind meist die Sorten Copal Kongo - Copaifera demeussei, Copal Kauri - Agathis australis (australische Kaurifichte) und Copal Manila - Agathis dammara im Handel zu finden.

Die Räucherpflanze der Mayas und Azteken stammt aber von Protium copal oder Protium crassipetalium. Davon unterscheidet man den weißen, goldenen und schwarzen Copal. Allerdings ist die botanische Stammpflanze des goldenen und schwarzen Copal noch immer ungeklärt.

Von der Heilwirkung des Copals

Copal wurde bei den südamerikanischen Indianern zur Behandlung von Zahnschmerzen, Durchfall, Erkältungen, Asthma und Impotenz benutzt.

Copal zum Räuchern

Die drei Copalharze können gut für sich alleine und auch abends verräuchert werden. Am schönsten entfaltet sich der Rauch, wenn man die Harzstücke fein zerkleinert und prisenweise auf die Räucherkohle legt. Der goldene Copal hat einen warmen und harzigen Rauch, der schwarze Copal einen balsamischen, mystischen und würzigen Rauch und der weiße Copal hat einen feinen ätherischen, leicht zitronigen Rauch.

In einer Ahnenräucherung ist der schwarze Copal sehr geeignet, um unseren Schmerz zu bewältigen. Wenn wir mit dem Verstorbenen sehr eng verbunden waren, können wir in einer Räucherung die schönen Gefühle und Erinnerungen noch einmal erleben und mit dem aufsteigenden Rauch loslassen und Abschied nehmen. In frühren Zeiten diente der aufsteigende Rauch als Brücke zum Jenseits und man stellte sich vor, wie die Seele über den Rauch in das Licht kommt. Die südamerikanischen Indianer gaben ihren Verstorbenen den schwarzen Copal als Nahrung für die Reise ins Jenseits mit ins Grab und räucherten traditionell für die Verstorbenen mit ihm.

Das, was wir Europäer mit dem Weihrauch verbinden, ist in Südamerika gleichbedeutend mit Copal. Es gehört zu den stärksten Stimulanzien für den menschlichen Geist, der sich für das Göttliche öffnen möchte und eine Kommunikation mit höheren Schwingungsebenen sucht. Dabei fördert und begleitet er Meditation, Gebet und Sammlung, da er unsere inneren Räume und die feinen Energiekanäle öffnet, um uns empfänglicher für heilende, geistige und kosmische Schwingungsmuster zu machen.

In allen Kulturen opferte man zu religiösen Zwecken, um Menschen, Tieren und Göttern zu danken und sie zu ehren. In einer kleinen Zeremonie kann man lieben Freunden lichtvolle Gedanken senden, sich bei fremden Menschen, die einem hilfreich zur Seite standen, bedanken oder einfach nur der Natur und des Lebens gedenken. Mit einer solchen Opferräucherung schaffen wir einen energetischen Ausgleich für eine empfangene Gabe.

Immer wenn wir uns niedergeschlagen, kraft- und mutlos fühlen, können wir mit einer Räucherung Tatkraft, Selbstvertrauen und Zufriedenheit erfahren. Gerade eine Copalräucherung ergibt einen lichtvollen Rauch, der uns sanft aus seelischen Tieflagen zieht und Mut, Tatkraft und Energie gibt. So können wir viele Situationen annehmen wie sie sind und auch den positiven Sinn widriger Umstände erfahren und begreifen. Denn Copal lässt unseren Geist klar werden und fördert die Ruhe und Wachheit und den Blick auf das Wesentliche. Dabei lässt er die Emotionen zurückfahren und die störenden Gedanken auflösen, so dass man zielgerichtet die anstehenden Probleme lösen kann.

Copal wirkt sehr entspannend und beruhigend auf unsere gereizten Nerven, harmonisiert Körper und Geist, lässt die Sinnlichkeit genießen und ist gerade für abendliche Räucherungen bestens geeignet. Sein Rauch schafft eine Atmosphäre des Friedens und unterstützt auf dem Weg zur inneren Ruhe, Einkehr und Balance. Gerade in stressigen und hektischen Zeiten können wir innehalten und uns zentrieren und Kraft schöpfen.

Träume sind der Schlüssel zum Unterbewusstsein. Unsere Erfahrungen, die glücklichen Momente in unserem Leben, aber auch unsere tiefsten Ängste spiegeln sich in unseren Träumen. Jeder von uns träumt nachts, aber die Erinnerung daran geht morgens meist wieder verloren. Eine Räucherung mit dem weißen Copal kann dazu beitragen, Träume zu fördern und sie ins Gedächtnis zu holen.

Astrologische Zuordnung

Copal ist im Tierkreiszeichen dem Schützen zugeordnet. Menschen dieses Zeichens sind spontan, extrovertiert, grosszügig, impulsiv, aktiv, selbstbewusst und freiheitsliebend. Sie brauchen Visionen, Ideale und Menschen, die ihre Begeisterung und Motivation teilen, um dabei weiter zu wachsen. Dabei geben sie ihr Wissen gerne großzügig an andere Menschen weiter, ohne jedoch, die Meinung oder Weltanschauung des Einzelnen in Frage zu stellen. Und so kann eine Schützeräucherung dazu beitragen, dass wir zu unserer Meinung und Weltanschauung stehen, unsere Visionen in der Realität manifestieren und grosszügig über zu eng gefasste Meinungen hinweg sehen können.

Copal gehört zu den Räucherpflanzen des Jupiters. Es unterstützt unser individuelles Wachstum und ist der Antrieb, der uns Vorwärtskommen lässt und zu Höchstleistungen antreibt. Jupiter ist das Symbol für das immerwährende Weitergehen und Vorwärtsstreben nach neuen Idealen, Veränderungen, neuen Erkenntnissen und den Glauben an das Positive. Nur so können wir unser Leben ständig verändern und eine bessere Zukunft erlangen. Eine Jupiterräucherung kann dazu beitragen, dass wir neue Erkenntnisse gewinnen, aus altem und verhaftetem ausbrechen können und unser Leben so leben können, wie wir das gerne möchten.

Rituelle Anwendung

Copal war die wichtigste Räucherpflanze der Mayas und Azteken für alle magischen, heilenden und religiösen Handlungen. In ihrer Sprache hieß das Harz "pom", was in der rituellen Geheimsprache "Gehirn des Himmels" bedeutet. In den vier heiligen Büchern der Mayas wird erzählt, dass das Copal von der Erdgottheit aus dem Baum des Lebens gepresst wurde und drei verschiedene Jaguare überreichten den Menschen die drei verschiedenen Copalsorten. Im Sonnenkult der Mayas galt der Jaguar als tierische Verkörperung der Kraft der Sonne.

Bei allen großen Ritualen wurden mit Copal der Ort, die Teilnehmer, der Altar und die Opfergaben beräuchert und die Schamanen benutzten es zur Divination und zum Reinigen. Die Indianervölker Mesoamerikas verwendeten Copal als Opfergabe, da es die Nahrung für die Götter darstellte. Und so heißt es in einem alten Mayatext: Der köstlichste Duft im Zentrum des Himmels ist brennendes Copal.

Räuchermischungen für die Seele

Jaguarsonne

1 Teil Copal schwarz
1 Teil Copal weiß
1 Teil Tolubalsam
etwas geriebene Tonkabohne
2 Teile Damiana
1 Teil Boldoblätter

Die Räucherpflanzen aus dem Reich der Jaguarsonne symbolisieren ein Eintauchen in die Ewigkeit, in eine Welt ohne Zeit und sie geben einen Einblick in die Wurzeln der Menschheit. So können wir mit einer Räucherung unserer Seele Flügel verleihen, Träumen und in stressigen und hektischen Zeiten abschalten und entspannen. Dabei schenkt ihr Rauch Phantasie und Inspiration für viele neue kreative Ideen und lässt unser Potential entdecken und leben.

Aber ihr geheimnisvoller und exotischer Rauch hellt gerade in der dunklen und kalten Jahreszeit unsere Seele auf und entfacht unser inneres Feuer. So können sich phantasievolle Welten auftun, die wie wunderschöne Lotusblüten auf einem See unsere Sinne anregen. Denn im Lotusteich der Erinnerung liegen alle unsere Möglichkeiten verborgen.

Die vollständige Beschreibung der Mischung finden Sie hier!

 

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Alraunelinie

Copal im Satureja-Shop

Copal schwarz 10 g

Copal schwarz 20 g

Copal weiß 10 g

Copal weiß 20 g

Räuchermischung Jaguarsonne 10 g