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Die Elemente und Räucherpflanzen

Räucherpflanzenthema März/April 2004

 

"Astrologie, die Wissenschaft von den Sternen, ist im ewigen Bemühen des erdverbundenen Menschen, dem Himmel seine Geheimnisse und Wahrheiten zu entreißen, das Irrationale zu rationalisieren und mit Hilfe der Wissenschaft und des Glaubens aus dem Tal der Tränen aufzusteigen zu einer schönen Vision" - so Paolo Rovesti in seinem Buch "Auf der Suche nach den verlorenen Düften".

Seit vielen Jahrtausenden wird die Astrologie praktiziert und im antiken Griechenland verstand man sie gar als Intuition und Philosophie. Die Araber entwickelten astrologisches Wissen zur höchsten Blüte und während des gesamten Mittelalters wurde die Astrologie von den größten Denkern und Philosophen der Zeit an den Universitäten gelehrt. Bis vor einem Jahrhundert war die Astrologie noch eng mit der Alchemie verknüpft und hatte ihren festen Platz in vielen Kulturen dieser Welt.

Astrologie - für die einen eine Glaubenssache und für andere vollkommener Unsinn. Was ist dran am Sternenglauben? Die sehr allgemein gehaltenen Tageshoroskope in Zeitungen und Zeitschriften und die beliebten Radiosendungen in denen Astrologen mit Hilfe des Computers Lebensfragen beantworten, haben mit seriöser Astrologie überhaupt nichts gemein. Die seriöse Astrologie versucht auch nicht bestimmte Ereignisse vorherzusagen oder gute und schlechte Tage für Termine festzulegen. Vielmehr geht es darum, einen Blick auf die Planetenkonstellation zur Stunde und am Ort unserer Geburt zu werfen und getreu dem Motto "Wie oben - so unten" dieses Abbild im Spiegel unserer Persönlichkeit und unserer Potenzials zu entdecken. Im persönlichen Geburtshoroskop lassen sich Stärken, Schwächen, Charaktereigenschaften, Talente und Neigungen eines Menschen erkennen.

Man schreibt den Menschen eines Sternzeichens gewisse Charaktereigenschaften zu, doch manchmal treffen sie überhaupt nicht zu. Sei es, weil der Betreffende das genaue Gegenteil lebt oder weil sich in seinem Geburtshoroskop ein starker Aszendent findet. Auch die Planeteneigenschaften und Elemente spielen hier eine große Rolle. Das Räucherpflanzenthema besteht diesmal aus drei Teilen, das Sie in die Welt der Elemente, der Planeten und der Tierkreiszeichen einführt, die passenden Räucherpflanzen dazu vorstellt und einander gegenüberstellt. Denn für astrologische Räuchermischungen werden die Pflanzen den vier Elementen, den Planeten und den Sternzeichen zugeordnet. So kann uns eine astrologische Räuchermischung unterstützen, aufbauen und stärken. Dabei wird der Charakter eines Menschen unterstützt und dessen positive Eigenschaften verstärkt. Wenn man aber eine Räuchermischung anderer Elemente, Planeten oder Sternzeichen benutzt, kann man in eine andere Welt eintauchen, sich Neuem und Unbekanntem öffnen und die Welt auf eine andere Art erfahren. Gerade wenn man einen Teil seiner persönlichen Energie ausgleichen möchte, sollte man Räucherpflanzen vom gegenteiligen Element auswählen.

Die Elemente

Die Elemente sind wohl jedermann zumindest dem Namen nach bekannt: Erde, Wasser, Feuer und Luft und meist sind sie in zwei gegensätzliche Paare aufgeteilt. Die Elemente beschreiben die Energien und das Bewusstsein eines Menschen. Sie geben Hinweise darauf, wie wir auf bestimmte Situationen reagieren und auch wie schnell solche Energien freigesetzt werden können. Und nicht nur das, manchmal haben wir von einem Element zuviel und von einem anderen zu wenig und dann können wir uns mit einer Elementenräucherung dieses so bewusst machen und in unserem Unterbewusstsein verankern, so dass wir nachhaltig ein zuviel oder zuwenig ausgleichen können.

Aber die Elementenlehre ist viel älter als so mancher Esoteriker glaubt. Zurück geht sie auf Empedokles von Agrigent (5. Jh. V. Chr.), einem antiken griechischen Philosophen und Arztes. Erst Platon gab Feuer, Wasser, Erde und Luft den Namen "Elemente" und Aristoteles fügte den Elementen noch ein fünftes hinzu, den Äther. Und seit dieser Zeit ist die Elementenlehre in unsere Heilkunde eingeflossen. Aus ihr entstanden die Vier-Säfte-Lehre, ein Therapiesystem der Humoralmedizin und der griechische Arzt Galenos (129 - 199 v. Chr.) entwickelte daraus dann die vier Temperamente des Menschen und prägte die Begriffe Melancholiker (Erde), Sanguiniker (Luft), Phlegmatiker (Wasser) und Choleriker (Feuer).

Und seit dieser Zeit werden die Pflanzen den Elementen ihren Signaturen entsprechend zugeordnet. Die Signaturenlehre ist so alt wie die Menschheit, aber kein Labor oder Analytiker kann damit etwas anfangen. Es ist eine sinnliche und intuitive Lehre, die bestimmte Pflanzen, zum einen mit ihren Heilkräften in Verbindung bringt, zum anderen aber auch mit Astrologie, Heilkunde und altüberlieferten Sichtweisen. Selbst Agrippa von Nettesheim beschreibt es so treffend in seinen magischen Werken: "Bei den Pflanzen gehören der Erde die Wurzeln wegen ihrer Dichtheit, dem Wasser die Blätter wegen ihres Saftes, der Luft die Blüten wegen ihrer Feinheit, dem Feuer der Same wegen seines erzeugenden Geistes." Und so gibt es Pflanzen, die unser inneres Feuer wieder entfachen können, uns wieder den Boden unter den Füßen spüren lassen, unsere kühnsten Visionen träumen lassen und unsere zornigen Gemüter abkühlen können.

Aber die Elemente haben auch verbindende Gemeinsamkeiten. "Jedes Element hat zwei spezifische Eigenschaften, wovon es die erste für sich ausschließlich besitzt, durch die zweite aber wie durch ein Medium mit dem folgenden Element zusammenhängt. Das Feuer ist warm und trocken, die Erde trocken und kalt, das Wasser kalt und feucht und die Luft feucht und warm." So Agrippa von Nettesheim in seinen magischen Werken. Dabei sind die männlichen Elemente Feuer und Luft, die weiblichen Elemente Wasser und Erde und diese Polarität entspricht auch dem Yin-Yang-Prinzip der chinesischen Medizin.

Das Feuer - Element

Die astrologische Zuordnung des Elementes Feuer findet sich in den Tierkreiszeichen Widder, Löwe und Schütze und im Planeten der Sonne wieder, auch wenn sie astronomisch betrachtet kein Planet ist.

Feuer ist das Element der Intuition und der Transformation. Es verwandelt sich ständig und ist auch ständig in Bewegung. Wie eine kleine Flamme aus der ein alles zerstörender Brand werden kann, der aber schon die Quintessenz des Neuanfangs in sich trägt. Es steht aber auch für unser inneres Feuer, unseren Antrieb, der uns zu Höchstleistungen treibt, unsere Begeisterung, Stärke und Tatkraft, um uns für das, was uns im Leben wichtig ist ein- und durchzusetzen; aber auch die Leidenschaft, das sexuelle Erleben und die Inspiration.

In der Chakrenlehre ist ihm das Basischakra zugeordnet, dessen Farbe rot ist. Ihm werden alle Themen zugeordnet, auf die unser Leben aufbaut: Liebe, Sex, Partnerschaft, Familie, Beruf und Finanzen. Auch zum siebten Chakra, dem Scheitelchakra, gibt es eine Verbindung, seine Farbe ist violett, das zugleichen Teilen aus blau und rot besteht. Transformation und die Anbindung an das Göttliche, das hier manifestiert ist, sind seine Themen.

Und so fördert eine Feuerräucherung unser Selbstbewusstsein, Durchsetzunsvermögen, Kraft und kann uns auch machtvoll aus seelischen Tieflagen ziehen. Ebenso können wir die reinigenden Eigenschaften des Feuers nutzen, um schwierige Situationen zu klären und mit Abstand zu betrachten.

Überwiegt in einem Menschen aber das Feuerelement, dann spricht man von einem Choleriker. Sie reagieren schon auf Kleinigkeiten sehr zornig und impulsiv. Manche von ihnen sind sogar sehr rücksichtslos, nur um ihre persönlichen Ziele durchzusetzen. Um dieses zuviel an Feuer auszugleichen, helfen unterstützend die Pflanzen des Elementes Wasser.

Räucherpflanzen, die das Element Feuer positiv unterstützen, sind z.B. Copal schwarz, Damiana, Drachenblut, Galgantwurzel, Johanniskraut, Muskat, Rosmarin, Thymian, Wacholderbeere, Wermut, Ysop, Weihrauch, Zimtrinde.

Das Wasser - Element

Die astrologische Zuordnung des Elementes Wasser findet sich in den Tierkreiszeichen Fische, Krebs und Skorpion und im Planeten des Neptuns und des Mondes wieder.

Wasser ist das Element des Lebens und der Gefühle. Ohne Wasser kein Leben, nur mit seiner Hilfe kann alles wachsen und gedeihen. Und in diesem urweiblichen Element leben unsere Empfindungen, die wie das Wasser selbst, manchmal unergründlich sind und uns mitunter aber auch in einem alles mitreißenden Strom verschlingen können. Es steht aber auch für unsere Spiritualität und unseren Glauben, der bekanntlich Berge versetzen kann, ebenso unsere Fähigkeit unsere Visionen zu leben und unsere Phantasie, mit der unser Alltag immer bunter wird.
 

In der Chakrenlehre wird es bei dem Ananda-Khanda-Zentrum zugeordnet. Dieses Chakra befindet sich rechts neben dem Herzen und seine Farbe ist türkis. Seine Themen sind Emotionen, technische Kreativität, die Schnelligkeit der neuen Medien, das "Wassermannzeitalter" und die Leichtigkeit des Delphins.

Und so fördert eine Wasserräucherung das Zulassen und Erleben von Gefühlen, Harmonie und Einsichten in andere Welten. Dabei kann das Element Wasser, uns wie ein Spiegel Einblicke in unser Innerstes geben. So können wir viele unbewusste Emotionen und Situationen erkennen und Kopf und Bauch wieder zusammenbringen.

Überwiegt in einem Menschen aber das Wasserelement, dann spricht man von einem Phlegmatiker. Solche Menschen sind sehr bedächtig, ängstlich und sie versuchen sich aus allen unangenehmen Situationen herauszuhalten. Auf neue und unbekannte Situationen reagieren sie meist schüchtern und angepasst. Dabei haben sie eine große Sehnsucht nach Harmonie und Geborgenheit und können sich anderen Menschen gegenüber nur schlecht abgrenzen. Um dieses zuviel an Wasser auszugleichen helfen unterstützend die Pflanzen des Feuers.

Räucherpflanzen, die das Element Wasser positiv unterstützen, sind z.B. Benzoe Siam, Boldoblätter, Elemi, Iriswurzel, Mastix, Moschuskörner, Myrtenblätter, Rosenblüten und Sandelholz.

Das Erde - Element

Die astrologische Zuordnung des Elementes Erde findet sich in den Tierkreiszeichen Stier, Jungfrau und Steinbock und in unserem Planeten der Erde wieder.

Erde ist das Element der Existenz, der Verankerung, der Realität und der Ruhe. Die Erde ist einfach und wird immer sein, auch wenn sich unser Leben aus den Angeln hebt und alles drunter und drüber geht. Solche Situationen gehen vorüber und die Ordnung kehrt wieder ein. So entsteht Stabilität, Standhaftigkeit und Tugend aus  dem Chaos. Wir können wieder mit beiden Beinen im Leben stehen und uns in der Tiefe unserer Wurzeln verankern. Wir wissen, wo unsere Wurzeln sind und erlangen dadurch Sicherheit in unsere Fähigkeiten, um z.B. Ideen in die Tat umzusetzen und auch zu Ende zu bringen.

Die Erde kann wieder zwei Chakren zugeordnet werden. Einerseits ist sie dem roten Basischakra verbunden, da sie unsere "Basis", auf der wir unser Leben aufbauen, darstellt. Andererseits ist sie aber auch dem orangenen Sexualchakra zugeordnet, dessen Themen Kreativität, Schöpferkraft, Fruchtbarkeit, tiefe Freude, aber auch tiefe Angst ist.

Und so fördert eine Erderäucherung unsere Ausdauer und Verwurzelung in der Tiefe. Denn nur wenn wir wie ein Baum mit unseren Wurzeln tief in die Erde ragen, haben wir die Standfestigkeit, um unsere Ideen und kreativen Kräfte in die höchsten Sphären zu erheben. Aber das Erdelement bringt uns auch wieder in unsere eigene Mitte, in der wir seelische Ausgeglichenheit, Ruhe, Harmonie und inneren Frieden finden können.

Überwiegt in einem Menschen das Erdelement, dann spricht man von einem Melancholiker. Solche Menschen sind introvertiert, ständig am Grübeln, hoffnungslos bis depressiv und sehen in allem das Negative. Denn ist unsere Mitte müde und schwach und fühlen wir uns ausgebrannt, dann finden wir kein Zentrum mehr, aus dem wir heraus leben können. Um dieses zuviel an Erde auszugleichen helfen unterstützend die Pflanzen der Luft und des Feuers.

Räucherpflanzen, die das Element Erde positiv unterstützen, sind z.B. Angelikawurzel, Baldrianwurzel, Galbanum, Kalmuswurzel, Labdanum, Myrrhe, Patchouli, Styrax, Tonkabohne, Tolubalsam und Zedernholz.

Das Luft - Element

Die astrologische Zuordnung des Elementes Luft findet sich in den Tierkreiszeichen Zwillinge, Waage und Wassermann und im Planeten des Merkur wieder.

Luft ist das Element der Inspiration, der Träume und Visionen und der Sympathie und Antipathie. Ohne das Luftelement gibt es keine Bewegung des Geistes, keine guten Ideen und keinen Verstand. Das Luftelement macht uns wach und vor allem spontan und offen für die unterschiedlichsten Begebenheiten in unserem Leben. Chancen kommen und ziehen auch wieder vorüber. Wir brauchen das Luftelement, um die Chancen in unserem Leben zu erkennen und zu ergreifen, aber auch, um uns über unseren Alltag einfach zu erheben.

Auch dieses Element lässt sich wieder zwei Chakren zuordnen: Zunächst dem Kehlchakra, das für die Kommunikation steht, mit seiner blauen Farbe aber auch Kopf und Verstand repräsentiert. Aber auch orangenen Sexualchakra lässt es sich zuordnen. Hier geht es um Kreativtät, Schöpferkraft, Sensibilität, aber auch tiefe Ängste.

Und so fördert eine Lufträucherung die Kommunikation, den Gedankenaustausch und lässt uns kreativ neue Ideen entwickeln. Aber mit ihr können wir auch Tagträumen nachhängen und müssen unsere hochfliegenden Pläne auch nicht bewerten. Denn ob etwas sinnvoll, praktisch oder überhaupt im Alltag integrierbar ist, darüber  wertet zwar der Verstand, aber erst durch überschäumende Ideen lässt sich ein erstes Fünkchen des neuen Weges erkennen.

Überwiegt in einem Menschen das Luftelement, so spricht man von einem Sanguiniker. Solche Menschen sind hektisch, nervös, manchmal auch neurotisch und empfindlich. Sie beflügeln uns zwar mit immer wieder neuen Ideen, finden aber kein Interesse daran, sie durchzusetzen, da dies für sie zu lange dauert und sie eigentlich nur an Neuem Interesse haben. Und so fehlt ihnen die Gelassenheit und Ruhe, viele Dinge in einem realistischen Tempo anzugehen. Um dieses zuviel an Luft auszugleichen helfen unterstützend die Pflanzen der Erde.

Räucherpflanzen, die das Element Luft positiv unterstützen, sind z.B. Brennnessel, Copal gold, Dammar, Eisenkraut, Lavendelblüten, Lorbeer, Löwenzahnwurzeln, Mädesüß und Mistel.

In früheren Zeiten betrachtete man die Elemente als spirituelle Grundlage des Leben. Olaf Rippe beschreibt dies sehr treffend in seinem Artikel "Konstitution - Disposition" über die abendländische Elementenlehre. Und Agrippa von Nettesheim beschreibt in seinen magischen Werken: “Aus dem dichtesten der Elemente, der Erde, stammen die mineralischen Grundbausteine der Materie. Das Element Wasser verbindet diese Stoffe auf energetische Weise und bildet somit die Grundlage organischen Lebens. Als Naturreich ordnet man dem Wasser die Pflanzenwelt zu. Die Luft beseelt die Natur und bildet die Grundlage für das Tierreich. Das Feuer vergeistigt die Welt und ist damit dem Menschen zugeordnet. Und so wird sichtbar wie die Elemente im Bewusstsein des Menschen verankert sind und wie wir sie nutzen können.”

 

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