Satureja.de
Protected by Copyscape Plagiarism Finder

 

Das Copyright liegt bei Gabriela Stark, Satureja.de

Nachdruck und kommerzielle Verwendung ist nicht gestattet! Zuwiderhandlungen werden rechtlich verfolgt.
Eine nichtkommerzielle Verwendung dieser Seite (auch auszugsweise) ist nur mit der Quellenangabe: Copyright Gabriela Stark, www.satureja.de
mit Verlinkung zur Homepage gestattet!

 

Drachenblut - Räucherpflanze und Anwendung

Botanischer Name     
Daemenorops draco B.L.
Familie     
Palmaeceae - Palmengewächse

Inhaltsstoffe

Das rote Harz besteht aus einem Estergemisch der Benzoe- und Benzylessigsäure.

Über den Wohlgeruch

Das dunkelrote Harz wird aus den Früchten der in Afrika, Asien, Mittelamerika und Australien vorkommenden Palmenarten gewonnen. Die botanische Identität des Drachenblutbaumes war lange Zeit ungeklärt, heute versteht man darunter verschiedene Palmenarten von unterschiedlichen Pflanzenfamilien.

Es ist auch unter den Namen Rotangharz, Palmdrachenblut oder indisches Zinnober bekannt.

Heilwirkungen des Drachenblutes

Drachenblut war früher ein Mittel bei Durchfall und als Zutat bei Mundschleimhautentzündungen. Heute wird es noch gelegentlich zum Färben von Zahnpulvern verwendet.

Drachenblut zum Räuchern

Drachenblut wird in Mischungen verwendet, da es als Einzelräucherung einen zu starken, dunklen Rauch verursacht. Das Harz duftet beim Verräuchern würzig, herb, harzig und sehr intensiv.

Es stärkt die Widerstandskräfte, den Mut und die Entschlossenheit, um anstehende Entscheidungen zu treffen. Das Selbstvertrauen wird gefördert und die Ausstrahlung der Persönlichkeit verstärkt.

Drachenblut ist ein magisches Räucherharz, mit dem man die innersten Kräfte, Rituale und Handlungen unterstützt. In früheren Zeiten war es üblich Rituale mit Beschwörungen, Handlungen und Zauberformeln einen großen Rahmen zu geben und damit das Ganze zu etwas Besonderem werden zu lassen. Magie dient dem Zweck, einen Wunsch zu erfüllen, etwas zu erbitten und in der Realität greifbar manifestieren zu lassen. Hier geht es darum Dinge zum Wohle aller Menschen Wirklichkeit werden zu lassen. Nur die schwarze Magie versucht mit Manipulation zu arbeiten, mit bösen Wünschen oder Handlungen, die gegen andere gerichtet sind. "Weiße Magie" wird auch heute noch im Mentaltraining oder NLP gelehrt, wo es um die Wunscherfüllung zum Wohl der Allgemeinheit geht.

Ebenso ist es ein ganz starkes Schutzmittel vor allen negativen Einflüssen, das unsere Achtsamkeit stärkt und auch vor Unfällen schützen kann. In alten Zeiten wurde es gegen schwarze Magie, böse Geistern, Neid und Mißgunst verräuchert. Auch heute noch ist eine Schutzräucherung sehr wirkungsvoll um positive Kräfte gegen kraftraubende Situationen, z.B. am Arbeitsplatz, übellaunige Menschen, emotionale Verstrickungen, aber auch gegen uns gerichtete negative Energien aufzubauen. Aber auch um die Räume von negativen Energien zu reinigen, eignet es sich sehr gut.

Dabei hilft Drachenblut unsere "Schmerzgrenze" besser kennenzulernen, so dass wir uns in vielen Situationen und bei störenden Einflüssen besser nach außen abgrenzen können.

In vielen Situationen bekommen wir die hilfreiche Unterstützung von Menschen, die wir  nicht einmal kennen oder vielleicht nie mehr wiedersehen. Hier können wir mit einer Dankesräucherung einen positiven Ausgleich schaffen, indem wir unseren Helfern liebevolle Gedanken und Energien schicken und diese dem Rauch übergeben. Das Drachenblut unterstützt mit seinem kraftvollen Rauch diese positiven Gedanken und gibt uns die Kraft, die Dinge so anzunehmen, wie sie eben sind.

Astrologische Zuordnung

Drachenblut gehört zu den Räucherpflanzen des Mars. Es unterstützt unsere aktive, handlungsfreudige und energische Seite und verbindet uns mit den Kräften des Mars. Der Mars steht für die Männlichkeit, physische Kraft, Initiative, Konfrontation und den unbändigen Willen und ist somit der Gegenpol und die Ergänzung zur Venus. Er ist das Symbol des Kriegers, Herausforderers und Verteidigers. Eine Marsräucherung kann dazu beitragen, dass wir Hindernisse in unserem Leben aus dem Weg räumen, Dynamik und Vitalität gewinnen und unseren Blick nach vorn richten.

Die Zuordnung des Drachenbluts im Tierkreiszeichen ist der Skorpion. Menschen dieses Zeichens sind sehr leidenschaftlich, ausdauernd, unergründlich und leben ihr Leben sehr intensiv. Sie blicken hinter die Dinge, sind in Krisenzeiten aktiv und sind an allem Geheimnisvollem und Magischem interessiert. Dabei kennen sie keine Tabus oder Kompromisse, sondern gehen ihren Weg und vertreten ihre Meinung, auch wenn sie andere dadurch provozieren. Und so kann eine Skorpionräucherung dazu beitragen, dass wir uns auf unser Leben wieder einlassen, intensivere Beziehungen aufbauen können, mutig in Krisenzeiten bestehen können und uns die magischen Welten erschließen können.

Rituelle Anwendung

Früher glaubte man, dass Drachenblut tatsächlich Blut sei und von sterbenden Drachen stammte. So schreibt Christian Rätsch in seinem Buch "Räucherstoffe - Der Atem des Drachen" (Seite 69): "Bei Drachenblut denkt man sofort an die germanische Mythologie um den Drachentöter Siegfried. Als der angstfreie Held den schätzehütenden Drachen Fafner erlegt hatte, badete er in dessen heraussprudelndem Blut. Das Drachenblut verlieh ihm die berühmte Unverwundbarkeit.

Als die Europaer der frühen Neuzeit, also wenige Jahrhunderte nach der mytho-historischen Begebenheit, mit den exotischen Drachenblutbäumen in Berührung kamen, hielten sie den besonderen Saft, der aus den Wunden des Stammes hervorquoll und von den Blüten tropfte, für ebenso magisch und zauberkräftig, wie das Drachenblut aus der heimischen Sage."

Aber auch in Südamerika gibt es Croton-Arten (Wolfsmilchgewächse), die einen ebenso roten Saft produzieren und der dort ebenso als Drachenblut bekannt ist. Christian Rätsch beschreibt dies in seinem Buch "Räucherstoffe - Atem des Drachen" (Seite 70) so: "Dem in Guatemala lebenden Hochmayavolk Quiché ist dieser Baum heilig, denn er spielt in ihrer mystischen Schöpfungsgeschichte eine wichtige Rolle. Der Saft dieses Baumes, der auch Quiché "chuh cakché" (schäumender Feuerbaum) heisst, diente schon früher als Ersatz für echte Blutopfer. Noch heute verwenden die Quiché den eingedickten, blutroten Latex als rituelles Räuchermittel. Ihre Götter, die sich so gerne am Blut von geopferten Menschen berauschen, halten den aufsteigenden Rauch für Menschenblut und geben sich damit zufrieden."

Räuchermischungen für die Seele

Siegfried

1 Teil Mistel
1 Teil Beifuss
1 Teil Fichtenharz
1 Teil Drachenblut
1 Teil Angelikawurzel

Fichtenharz im Mörser zerstoßen, Angelikawurzel evtl. mit einem Messer nochmals zerkleinern, Beifuss und Mistel zwischen den Handflächen zerreiben, das Drachenblut darübergeben, alles mischen, prisenweise verräuchern. Ein kraftvoller, herb-würziger Rauch, der unseren Mut und unsere Tatkraft stärkt und uns unverwundbar wie Siegfried macht. So sind wir in allen kraftraubenden Situationen gewappnet. Aber auch um Räume von negativen Energien zu befreien, eignet sich der Rauch. Wer sich aber schon immer im mythischen "Rheingold" verlieren wollte, für den eignet sich eine Tasse Kräutertee an einem Nachmittag, das Buch der Siegfried-
Sage und zur duftenden Untermalung diese Räuchermischung.

Die vollständige Beschreibung der Räuchermischung finden Sie hier!

 

Zurück zur Enzyklopädie der Räucherpflanzen

Alraunelinie

Drachenblut im Satureja-Shop

Drachenblut  5 g

Drachenblut 10 g

Räuchermischung Siegfried 10 g