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Eisenkraut - Räucherpflanze und Anwendung                 

Botanischer Name     
Verbena officinalis
Familie                          
Verbenaceae - Eisenkrautgewächse

Inhaltsstoffe

Verbenalin, Gerbstoffe, lösliche Kieselsäure, Bitterstoffe, Schleim und ätherisches Öl.

Über den Wohlgeruch

Das Eisenkraut gedeiht überall in Europa und ist eine recht unscheinbare Pflanze. Es erreicht eine Höhe von 30 – 50 cm, trägt eicheähnliche Blätter und kleine Blüten, die rötlich oder blaßblau blühen. Man findet es als ausdauerndes Unkraut an Hecken, Mauern, Wegrändern und Schuttplätzen.

Verwechselt werden darf es nicht mit dem duftenden Eisenkraut, Verbena oder Vervaine, das die Blätter des Zitronenstrauches (Lippia citriodora oder Aloysia triphylla) sind. Diese beiden Pflanzen gehören zwar auch derselben Pflanzenfamilie an, haben aber mit der keltischen Räucherpflanze nichts gemein. Die Heimat von Lippia citriodora ist der Mittelmeerraum und Aloysia triphylla stammt aus Südamerika.

Von der Heilwirkung des Eisenkraut

Eisenkraut hilft bei leichten Magenbeschwerden, Durchfällen und Appetitlosigkeit.

Als homöopathisches Mittel gibt es die Urtinktur, die bei Schlaflosigkeit, Nervenleiden und bei Nieren- und Gallensteinen helfen kann.

Eisenkraut ist auch eine Bach-Blütenessenz und ist für intensive, überkonzentrierte, impulsive und überaktive Persönlichkeiten gedacht. Die Vervain-Blütenessenz hilft dem Menschen, seine Energie gezielt und liebevoll für eine lohnende Sache einzusetzen.

Eisenkraut zum Räuchern

Beim Verräuchern entfaltet das Eisenkraut einen leicht krautigen würzig-herben Rauch.

Mit einer Eisenkrauträucherung kann man Amulette, Talismane und Heilgegenstände segnen, energetisch aufladen und ihnen einen Schutz oder heilende Eigenschaften zusprechen. So kann man seine persönlichen Botschaften auf ein Amulett oder Talisman übertragen und sich seinen ganz individuellen Glücksbringer und Schutz kreiern.

Eisenkraut baut die Selbstzweifel ab, die einen immer wieder befallen, stärkt die Entscheidungsfähigkeit und vermittelt uns Selbstvertrauen, Mut und Zuversicht. In wichtigen Arbeitsprozessen unterstützt es das geistige Arbeiten und hilft, den mündlichen und schriftlichen Ausdruck zu verbessern. Die schöpferischen Kräfte werden geweckt und die Inspiration gefördert.

Eine Räuchermischung mit Eisenkraut fördert die Ruhe, Wachheit und Klarheit des Geistes. Denn in vielen Situationen ist unser gesamtes Denken von "Wenn" und "Aber" bestimmt, so dass wir keinen klaren Gedanken fassen können. Eisenkraut lässt diese störenden Einflüsse zur Ruhe kommen, so dass wir die Gesamtsituation klar analysieren können und auch intuitiv handeln können.

Wer in seinen Träumen Hilfe für die Lösung seiner Probleme sucht, kann hier Unterstützung finden. Denn Eisenkraut kann unsere Träume beeinflussen, es hilft sich an sie besser zu erinnern und es kann vor Alpträumen bewahren.

Astrologische Zuordnung

Eisenkraut gehört zu den Räucherpflanzen des Mars. Es unterstützt unsere aktive, handlungsfreudige und energische Seite und verbindet uns mit den Kräften des Mars. Der Mars steht für die Männlichkeit, physische Kraft, Initiative, Konfrontation und den unbändigen Willens und ist somit der Gegenpol und die Ergänzung zur Venus. Er ist das Symbol des Kriegers, Herausforderers und Verteidigers. Eine Marsräucherung kann dazu beitragen, dass wir Hindernisse in unserem Leben aus dem Weg räumen, Dynamik und Vitalität gewinnen und unseren Blick nach vorn richten.

Eisenkraut ist im Tierkreiszeichen dem Widder zugeordnet. Menschen dieses Zeichens lieben Herausforderungen, Abenteuer und betreten gerne unbekanntes Neuland. Sie sind spontan, entscheidungs- und risikofreudig, ehrlich, impulsiv und auch aggressiv. Und so kann eine Widderräucherung dazu beitragen, dass wir mutig und tapfer schwierige und unbekannte Situationen meistern, in eingefahrenen Prozessen neue Ideen entwickeln und aus persönliche Niederlagen mit neuer Kraft gestärkt hervorgehen können.

Rituelle Anwendung

Die mittelalterlichen Ritter trugen das Eisenkraut als Schutzamulett, da es hieb- und stichfest machen sollte. Dazu wurde auch Thymian getragen, der Mut zur Schlacht verlieh und ein Stück Hämatit, der vor Verletzungen schützen sollte.

Die Hexen benutzten es als Zusatz zur Zubereitung ihrer Zauber- und Flugsalben. Aber auch für den Liebeszauber wurde es genutzt, da es in einem Bad das männliche Glied “so hart wie Eisen und so aufrecht wie der Stängel des Krautes” mache.

Die Druiden hatte ein bestimmtes Sammelritual für das Eisenkraut. Plinius beschreibt es in seiner “Naturgeschichte” so: Es wurde beim Aufgang des Sirius (Hundsstern), im August, gesammelt und zwar bei Neumond oder abnehmenden Mond, ehe die Sonne aufging. Man zog mit einem Eisen einen Kreis um die Pflanze und gab als Opfergabe Wachs oder Honig. Sie gruben es mit der linken Hand aus und hielten es hoch in die Luft. Damit konnten die Druiden alles erlangen, was sie wollten, Fieber vertreiben, Freundschaften stiften und Krankheiten heilen. Auch benutzten sie die Stängel, um Lose zu ziehen und die Zukunft vorauszusagen.

In Ägypten nannte man das Eisenkraut “Träne der Isis” und verräucherte sie bei Feiern und Zeremonien. Der Name des Eisenkrautes geht auf das indogermanische Wort “uer-b” heilige Rute und auf das altkeltische Wort “ferfain” zurück. “Fer” bedeutet Besen oder Feger und “fain” Stein. Damit wird angedeutet, dass es das Altarkraut war. Die steinernen Altäre der Blitz- und Donnergötter wurden mit Eisenkrautwedeln gereinigt und geweiht. Die Römer weihten ihre Jupiteraltäre mit den Eisenkrautwedeln. Jupiter ist der Patron der Schmiede, die das Eisenerz mit Feuerglut und Hammerschlägen bearbeiteten. Man vermutet, dass das Eisenkraut in Schmiederituale zum Härten der Waffen mit einbezogen wurde.

In der klassischen Antike war das Eisenkraut ein Diplomaten- und Gesandtenkraut. Römische Gesandte hießen auch Verbenaria, da sie das Eisenkraut in der Tasche bei sich tragen mussten. Mit dieser heiligen Pflanze wurden die Friedensverträge berührt. Wer diese besondere Wirkung heute noch nutzen möchte, kann einige Tropfen der Tinktur einnehmen oder getrocknetes Eisenkraut bei sich tragen.

Räuchermischungen für die Seele

Die goldene Sichel

1 Teil Pinienharz
1 Teil Eisenkraut
1 Teil Mistel
1 Teil Fichtenharz
1 Teil Weihrauch
1 Teil Propolis

Pinienharz, Fichtenharz und Weihrauch im Mörser zerstossen, den Propolis mit einem Messer schaben, Eisenkraut und Mistel zwischen den Handflächen zerreiben, alles mischen und prisenweise verräuchern. Ein druidischer Rauch, der vergangene Zeiten aufleben lässt, von Sonnenwenden und Räucherritualen erzählt. Für die mystische Suche nach alten Ritualen und die Suche nach einer großen Kraft, die uns innewohnt.

Die vollständige Beschreibung der Mischung finden Sie hier!

 

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Räuchermischung Die goldene Sichel 10 g

Das einheimische Eisenkraut erhalten Sie als Saatgut oder Pflanze in der Gärtnerei Rühlemann.