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Eukalyptus globulus - Ätherisches Öl und Anwendung

Botanischer Name 
Eukalyptus globulus
Familie  
Myrtaceae - Myrtengewächse
Duftprofil  
frisch, scharf, kampferartig
Note   
Kopfnote
Element  
Luft / Feuer

Inhaltsstoffe

70 % Oxide, 12 % Monoterpene, 2 % Monoterpenketone, Sesquiterpene, Monoterpenole, Sesquiterpenole, Aldehyde und Ester

Gewinnung

Wasserdampf-Destillation der Blätter und Zweige. Aus 50 kg der Zweige und Blätter gewinnt man 1 kg ätherisches Öl.

Nach französischer Tradition wird folgendermaßen destilliert: Um stark reizende Inhaltsstoffe (Alpha-, Beta-Pinen und Camphen aus der Kopfnote sowie Aromadendren und Globulol aus der Basisnote) auszugliedern, wird bei Eukalyptus eine Nachdestillation bei Unterdruck vorgenomen. Der anfängliche Cineolanteil wird somit auf 80 - 85 % gebracht; hierfür gilt die Handelsbezeichnung Eukalyptus 85 %. Es gibt ca. 50 Eukalyptus-Arten, aus denen man ein ätherisches Öl gewinnt. Die bekanntesten sind der Eukalyptus Globulus, Euklyptus citriodora und Eukalyptus radiata, die sich allerdings in ihren chemischen Inhaltsstoffen unterscheiden.

Duftthema

Der Eukalyptusbaum kann bis zu 60 m hoch werden und sein Stamm wächst problemlos 4 – 6 m pro Jahr. Die Bezeichnung “Fieberbaum” ist aber kein Synonym für seine Anwendungsmöglichkeiten bei Erkältungen, sondern steht für seine Eigenschaft, Sumpfgebiete auszutrocknen, da er sehr viel Wasser benötigt. Denn gerade in den tropischen Sumpfgebieten breitet sich die Tse-Tse-Fliege aus, die Malaria, das tropische Sumpffieber überträgt. So hat der Baum heute zweierlei Nutzung, zum einen in der Forstwirtschaft und in der ätherischen Ölgewinnung. Wir schätzen ihn sehr als Erkältungsöl, aber für empfindliche Menschen und Kinder unter sechs Jahren ist er nicht zu empfehlen. Sein scharfer Geruch und seine starke Wirkung auf den Geist machen ihn aber zu einem Geheimtipp bei mentaler Erschöpfung, da er unsere Lebensgeister stark motivieren kann.

Vorsicht

Eukalyptus globulus darf wegen seiner starken Wirkung nicht für Kinder unter sechs Jahren verwendet werden. Er darf auch nicht in Bädern verwendet werden, da er den Körper auskühlt.

Wirkweisen des ätherischen Eukalyptus globulus - Öles

Körperliche Wirkung

Der Hauptinhaltsstoff des Eukalyptusöles ist das 1,8 Cineol, ein Oxid. Oxide sind in geringer Dosierung haut- und schleimhautfreundlich. Sie reinigen und beleben Körper und Geist.

Eukalyptus ist bei Schnupfen, Husten und Bronchitis gut anzuwenden. Er hat gute schleimlösende Wirkung, allerdings gibt es bei zu hoher Dosierung einen Umkehreffekt. Bei Dampfinhalationen nimmt man nicht mehr als 1 Tropfen Eukalyptusöl in eine Schüssel mit heißem Wasser. Danach darf man mindestens 1 Stunde lang nicht ins Freie gehen, da die Gefahr einer Verschlimmerung besteht.

Ein schöner Wellnessduft ist Eukalyptus für Saunabesuche. Hier gibt man 1 – 2 Tropfen ätherisches Öl auf eine Kelle für das Aufgußwasser. Saunabesuche eignen sich sehr zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten, da sie die Abwehrkräfte stärken.

Seelische Wirkung

Eukalyptus kann die Dopamin- und Acetylcholinproduktion fördern. Dopamin ist ein chemischer Botenstoff (Neurotransmitter), der mobilisiert, das seelische Gleichgewicht wiederbringt und sanft aus seelischen Tieflagen zieht. Acetylcholin lässt logisch denken, fördert die Konzentration, die Kritikfähigkeit und das Urteilsvermögen.

Bei geistiger Übermüdung und mentaler Erschöpfung erfrischt Eukalyptus in Verbindung mit Lavendel fein und setzt nochmals neue Kräfte frei. Er lässt tief durchatmen, zentriert und spornt den Geist zu neuen Denkanstössen an.

Alte Denkschemen werden zurückgefahren und Platz für neue Ideen, Kreativität und Phantasie geschaffen. Spontane Ideen können so zu neuen Wegen führen, um aus eingefahrenen Denkspuren herauszukommen. Eukalyptus stärkt die Willens- und Widerstandskraft, sowie das Durchhaltevermögen in stressigen und hektischen Zeiten.

Um die Raumluft zu reinigen und zu erfrischen ist Eukalyptus ein starker Atmosphärenreiniger.

Spirituelle Wirkung

Eukalyputsöl eignet sich für Atemübungen und vertiefte Meditationen. Er fördert die Erkenntnis von den Gesetzen der Zusammengehörigkeit allen Seins. Durch die Luft, die wir einatmen, vertiefen und verlangsamen wir uns und erfahren so die grenzüberschreitenden Dimensionen.

Aromaölmischungen zum Wohlfühlen

Duftlampe

Verbindet sich gut mit Myrte, Pfefferminze, Rosmarin, Thymian, Zitrusöle, Kiefernnadeln, Lavendel fein und Linaloeholz.

Bei dicker Luft

1 Tropfen Eukalyptus globulus
2 Tropfen Grapefruit (Citrus paradisii)
1 Tropfen Linaloeholz (Bursera delpechiana)
1 Tropfen Lavendel fein (Lavandula angustifolia)

 

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Alraunelinie

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