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Hanf - Ätherisches Öl und Anwendung

Botanischer Name       
Cannabis sativa
Familie                            
Moraceae - Maulbeergewächse
Duftprofil                        
klar, frisch, würzig, leichtzitronig
Note                                
Herz-/Basisnote
Element                         
Erde / Feuer

Inhaltsstoffe

50 % Sesquiterpene, 18 % Monoterpene, 10 % Oxide und andere

Gewinnung

Wasserdampfdestillation der Blätter. Das ätherische Hanföl ist meist frei von THC (Tetrahydrocannabinol, der Rauschdroge im Hanf) oder enthält lediglich Spuren.

Duftthema

Der Hanf hat eine sehr lange Geschichte. In der heutigen Zeit ist Hanf verpönt und als Rauschdroge gefürchtet. Dabei ist es in vielen alten Kulturen ein vielseitig geschätztes Heilmittel. Auf den Duftstoff Caryophyllenoxid (ein Inhaltsstoff des ätherischen Öles) werden die Polizeihunde im Dienste der Drogenverfolgung trainiert. Da kann man sich jetzt die Frage stellen: Darf man das Teufelszeug überhaupt nehmen? Über das ätherische Hanföl ist bisher kaum geschrieben worden, auch noch wenig bekannt. Man sollte es aber durchaus ausprobieren, denn es bringt wunderbar in die eigene Mitte, vertieft Meditationen und lässt zur Ruhe kommen.

Wirkweisen des ätherischen Hanföles

Körperliche Wirkung

Der Hauptinhaltsstoff sind die Sesquiterpene. Stark sesquiterpenhaltige Öle sind sehr hautfreundlich, seelisch stark stabilisierend und sie führen wieder in die eigene Mitte. Hanföl kann die Histaminproduktion regulieren. Histamine sind chemische Botenstoffe (Neurotransmitter), die für Schmerz-, Entzündungs- und Juckreiz, aber auch bei allergischen Reaktionen verantwortlich sind. Ebenso wird bei Stress vermehrt Histamin ausgeschüttet.

Ätherisches Hanföl ist entzündungshemmend, schleimlösend und durchaus für Erkältungsmischungen geeignet. Auch stärkt es in Erkältungs- und Grippezeiten die Abwehrkräfte.

In Hautpflegemischungen ist es regenerierend, beruhigend und für alle Hauttypen geeignet. Man gibt nicht mehr als 1 Tropfen Hanföl Mischungen bei.

Hanf gilt in allen Kulturen als ein aphrodisches Mittel. Er kann die Phermonproduktion anregen. Pheromone sind unsere körpereigenen Signal-, Erkennungs- und Sexuallockstoffe, die unsere individuelle Ausstrahlung und Anziehungskraft prägen. Er gilt dabei als Nahrung der Kundalini, der weiblichen, feinstofflichen Schöpferkraft, die die Sexualenergie in spirituelles Erleben transformiert.

Seelische Wirkung

Hanf kann die Produktion der chemischen Botenstoffe (Neurotransmitter) Dopamin und Acetylcholin anregen. Dopamin bringt die Psyche ins Gleichgewicht, löst alte Gedankenstrukturen auf und bringt Energie und Lebenslust. Acetylcholin unterstützt das logische Denken, fördert die Konzentration, die Kritikfähigkeit und das Urteilsvermögen.

Bei dem Gefühl der Überforderung und wenn man sich bestimmten Situationen ausgeliefert fühlt, hilft das Hanföl in Verbindung mit Lavendel fein wieder durchatmen und loslassen zu können. Aber auch bei dem Gefühl, dass die Nerven blank liegen, starke Erregung oder Zorn kann es die Emotionen zurückfahren und das Nervensystem ausgleichen.

Hanföl führt in stressigen und hektischen Zeiten wieder in die eigene Mitte, fördert die eigene Ausstrahlung und stärkt die Persönlichkeit.

Spirituelle Wirkung

Die Pflanze erfüllt ihre Rolle als kosmischer Mittler. Sie ist die Pflanze des Gottes Shiva und als solche mit Erotik, Askese und Heilung verbunden. Shiva ist der Gott der Ekstase und der psychoaktiven Pflanzen. Hanf dient den Tantrikern als euphorisierendes Aphrodisiakum und den Asketen als Mittel zur Konzentration, Kontemplation und Meditation. Schamanen nutzen sie für ihre ekstatische Trance.

Aromaölmischungen zum Wohlfühlen

Duftlampe

Shiva

1 Tropfen Hanf (Cannabis satvia)
2 Tropfen Zeder (Cedrus atlantica)
1 Tropfen Osmanthus 5 % (Osmanthus fragrans)
1 Tropfen Kampher (Cinnamomum camphora)

Bäder

White Eagle

3 Tropfen Bergamotte (Citrus bergamia)
2 Tropfen Rosengeranie (Pelargonium graveolens)
2 Tropfen Myrrhe (Commiphora molmol)
2 Tropfen Hanf (Cannabis sativa)
in ½ Becher Sahne und ins Badewasser geben

Körper- und Massageöle

Parvati

2 Tropfen Koriander (Coriandrum sativum)
1 Tropfen Jasmin (Jasminum grandiflorum)
2 Tropfen Rosenholz (Aniba roseodora)
1 Tropfen Hanf (Cannabis sativa)
1 Tropfen Vanille-Extrakt (Vanilla planifolia)
in 50 ml Sesamöl

 

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