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Hopfendrüsen - Räucherpflanze und Anwendung

Botanischer Name     
Humulus lupulus
Familie                         
Cannabaceae - Hanfgewächse

Inhaltsstoffe

Bitterstoffe, Harzsubstanzen, Humulon, Lupulon, ätherisches Öl, Mineralstoffe und Flavonoide.

Über den Wohlgeruch

Der Hopfen ist ein Schlingengewächs, das bis zu 6 m hoch werden kann. Es gibt männliche und weibliche Pflanzen, wobei nur die weiblichen Pflanzen genutzt werden. Die weiblichen Blütenstände haben die Form von Zapfen und sowohl Zapfen, als auch die Hopfendrüsen werden genutzt. Die männliche Blüte ist rispenförmig. Hopfen findet sich auch wild an feuchten Gebüschen, Ufern Waldrändern und in Hecken. Man erntet die weiblichen Blütenstände im Spätsommer, bevor sie völlig ausgereift sind und achtet darauf, dass die Drüsenschuppen nicht abfallen, denn auf deren Innenseite finden sich die Hopfendrüsen. Beim Ausklopfen der Zapfen fällt aus den Drüsen ein feines, gelbes Pulver, das Lupulin. Dieses Pulver gibt dem Bier die charakteristische Bitterkeit, wurde früher als Pflanzenfarbstoff benutzt und heute wird es verräuchert.

Trotz seiner Geschichte kannte man die Pflanze in der Antike noch nicht. Schriften über die Verwendung des Hopfens finden sich erst im 8. Jahrhundert. Hildegard von Bingen hat erstmals den Gebrauch als Bierkonservierungsmittel und seine Wirkung auf das Gemüt beschrieben.

Ebenso gilt der Hopfen als der engster Verwandte des Hanfes, obwohl man bisher keine psychoaktiven Inhaltsstoffe gefunden hat.

Von der Heilwirkung des Hopfens

Hopfen kann den Appetit anregen, hilft bei Nervosität, Einschlafstörungen und seelischen Tieflagen. Die Wirkung der Drüsen ist allerdings stärker als die der Blüten. Er wird selten allein gebraucht, sondern meist in Mischung mit anderen Heilpflanzen. Die bekannteste Zubereitungsart sind Teemischungen. Auch Kräuterkissen zur Beruhigung und Schlafförderung sind oft mit Hopfen versehen.

Heutzutage ist Hopfen der meistgebrauchte Bierzusatz, allerdings nicht wegen seiner geschmacksverbessernden Eigenschaften, sondern als konservierender Bestandteil, da er das Wachstum schädlicher Bakterien unterbindet. Dies fanden Mönche im ausgehenden Mittelalter heraus, zudem half es ihnen, ihre natürlichen Triebe zu unterdrücken. Durchgesetzt hat er sich allerdings erst im 16. Jahrhundert nach Erlass des Bayerischen Reinheitsgebotes, nachdem psychoaktive Gewächse, wie z.B. Bilsenkraut nicht mehr ins Bier durften.

Hopfendrüsen zum Räuchern

Hopfendrüsen haben einen fein-würzigen, baldrianähnlichen Rauch. Meist werden sie in keltischen Naturmischungen verräuchert.

Als natürliches Sedativum gehören sie zu den Räucherstoffen, die hitzige Emotionen zurückfahren können und aufgebrachte Gemüter wieder beruhigen. Aber auch, wenn man seine Gedanken nicht abschalten kann oder immer wieder Probleme wälzt, hilft eine Räucherung mit
Hopfendrüsen. Sie beruhigen die Nerven und fördern wohltuenden Schlaf.

Immer wenn wir uns niedergeschlagen, kraft- und mutlos fühlen, können wir mit den Hopfendrüsen Selbstvertrauen und Zufriedenheit erfahren. Ihr fein-würziger Rauch lässt uns in die eigene Mitte finden, viele Situationen annehmen wie sie sind und auch den positiven Sinn wridriger Umstände erfahren und begreifen.

Aber auch in sehr stressigen und hektischen Zeiten, wenn alles drunter und drüber geht und wir dem Chaos nicht mehr Herr werden können, schenken sie uns Entspannung und Balance. So können wir uns wieder erden, Harmonie finden und den Anforderungen des Alltags wieder gelassener entgegen sehen.

Astrologische Zuordnung

Hopfendrüsen gehören zu den Räucherpflanzen des Merkurs. Sie unterstützen unsere logischen und analytischen Fähigkeiten, lässt uns unvoreingenommen auf Menschen und Situationen zugehen und verbindet uns mit den Kräften des Merkur. Der Merkur steht für das Denken, Kommunizieren mit anderen und das Lernen von neuen Fähigkeiten. Er ist das Symbol für den Verstand, die Vernunft, den Intellekt und die Logik. Nicht umsonst war Merkur in der griechischen Mythologie der Götterbote, der Botschaften zwischen den Göttern und Menschen vermittelte. Eine Merkurräucherung kann dazu beitragen, dass wir uns besser mit unseren Mitmenschen verständigen können, sachlicher argumentieren und unser Gelerntes zielsicher einsetzen können.
 

Die Zuordnung der Hopfendrüsen im Tierkreiszeichen ist der Zwilling. Menschen dieses Zeichens leben im Hier und Jetzt und sind voller Lebendigkeit und Offenheit. Sie durchschauen mühelos selbst verzwickte Situationen und können sofort Vor- und Nachteile erkennen. Sie sind vielseitig interessiert, kontaktfreudig, flexibel und neugierig. Und so kann eine Zwillingsräucherung dazu beitragen, dass wir offen und ohne Vorurteile auf neue Bekanntschaften und Menschen zugehen, geistige Klarheit über die vielen Vor- und Nachteile von Situationen erlangen und uns im Hier und Jetzt verankern können.

Räuchermischungen für die Seele

Lichttor

1 Teil Mastix
1 Teil Propolis
½ Teil Hopfendrüsen
1 Teil Sweetgrass
1 Teil Weihrauch

Mastix und Weihrauch im Mörser zerstossen, Propolis mit einem Messer schaben, Sweetgrass mit einer Schere schneiden, die Hopfendrüsen darübergeben, mischen und prisenweise verräuchern. Ein feiner, würziger und warmer Rauch, der zur Inspiration und zum Träumen einlädt. Er lässt das Tor zur Phantasie durchschreiten und Abstand zum Alltag gewinnen.

Die Beschreibung der Räuchermischung finden Sie hier!

 

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Alraunelinie

Hopfendrüsen im Satureja-Shop

Hopfendrüsen 10 g

Lichttor 10 g

Unterschiedliche Hopfensorten bekommen Sie in der Gärtnerei Rühlemann.