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Kurkuma - Räucherpflanze und Anwendung

Botanischer Name
Curcuma longa
Familie  
Zingiberaceae- Ingwergewächse

Inhaltsstoffe

Ätherische Öle, Curcumin, Stärke und Polysaccaharide. Das ätherische Öl enthält Sesquiterpene und Sesquiterpenketone.

Wenn Kurkuma in Kunststoffverpackungen angeboten wird, muss dieser sofort nach Kauf in ein Glasgefäß gegeben werden. Da nach einigen Wochen die Inhaltsstoffe des Kurkumas die Kunststoffverpackung angreifen.

Über den Wohlgeruch

Kurkuma ist eine subtropische Pflanze und sie ist von Indien bis Südostasien zu Hause. Die Pflanze ist ein kleines Phänomen, denn aus ihrer Wurzel wachsen ganze Blattwälder und ein einziges Blatt kann bis zu 1,20 m lang werden. Das besondere am Kurkuma ist seine Wurzel, die wie die Ingwerwurzel auch, sich nicht tief in die Erde verwurzelt, sondern seine dicken Wurzeln sich direkt unter der Erdoberfläche befinden, die sich in alle Richtungen ausbreiten. Die wunderschönen gelben Blüten werden ca. 50 cm hoch und lassen ihre exotische Blütenpracht bis zu drei Monaten lang leuchten. Kurkuma lässt sich leicht als Zimmerpflanze halten.

Von der Heilwirkung des Kurkumas

Dieses Gewürz gibt indischen Currys seine typische intensive gelbe Farbe. In Indien ist es Bestandteil des Ayurvedas und seit über 3.000 Jahren hat es dort seine Verwendung als Lebensmittel, Farbstoff, Arzneimittel und rituelle Pflanze. Verwendet wird dazu die getrocknete und zerkleinerte Wurzel.

Kurkuma wirkt entzündungshemmend, wie Inger regt er den Appetit und die Verdauung an, aber was Kurkuma wirklich so wertvoll macht, ist seine nachgewiesene Wirkung auf Krebszellen. Sein Inhaltsstoff das Cucurmin hat eindeutig wissenschaftlich nachgewiesene krebshemmende Wirkung. In Indien gehört Kurkuma zu den Gewürzen der täglichen Küche. So, wie wir Salz und Pfeffer an jede Mahlzeit geben, gibt der Inder sein Kurkuma täglich an die Speisen. Die beiden Mediziner Prof. Dr. med. Richard Bèliveau und Dr.med. Denis Gingras haben in ihrem Buch: “Krebszellen mögen keine Himbeeren” aufgelistet, mit welchen Nahrungsmittel nachweislich Krebs-prävention betrieben werden kann. Und Sie empfehlen auf Seite 120: “Die tägliche Zugabe eines Teelöffels Kurkuma zu Suppen, Salatsaucen sowie Nudelgerichten stellt eine einfache, schnelle und ökonomische Methode dar, um eine für die Krebspräventation ausreichende Menge Curcumin zu sich zu nehmen.” Abgesehen davon, schmeckt das unheimlich lecker. Denn ich verzichte seither nicht mehr auf mein Kurkuma zum täglichen Essen.

Kurkuma zum Räuchern

Kurkuma verströmt beim Räuchern einen aromatischen, würzigen und ingwerähnlichen Rauch und kann sehr gut alleine verräuchert werden.

Er gehört in die indischen Liebesräucherungen mit Patchouli, Jasminblüten, Sandelholz und Guggul. So kann sich sein sinnlicher Zauber in der Raumatmospähre verbreiten und lässt den Himmel auf die Erde holen. Kurkuma lässt die sexuellen Energien in den Vordergrund treten und wird in Indien für tantrische Liebesmischungen und –rituale verwendet.

Er wirkt sehr entspannend und beruhigend auf unsere gereizten Nerven, harmonisiert Körper und Geist, lässt die Sinnlichkeit genießen und ist gerade für abendliche Räucherungen bestens geeignet. Sein Rauch schafft eine Atmosphäre des Friedens und unterstützt auf dem Weg zur inneren Ruhe, Einkehr und Balance. Gerade in stressigen und hektischen Zeiten können wir innehalten und uns zentrieren und Kraft schöpfen.

Träume sind der Schlüssel zum Unterbewusstsein. Unsere Erfahrungen, die glücklichen Momente in unserem Leben, aber auch unsere tiefsten Ängste spiegeln sich in unseren Träumen. Jeder von uns träumt nachts, aber die Erinnerung daran geht morgens meist wieder verloren. Eine Räucherung mit Kurkuma kann dazu beitragen, Träume zu fördern und sie ins Gedächtnis zu holen, vor allem fördert er phantasievolle Träume.

Kurkuma ist eine schöne Zutat für eine Anrufungszeremonie, die uns helfen kann, Geist und Herz miteinander zu verbinden. Denn nicht immer ist das, was wir in unserer geistigen Klarheit für richtig erachten das, was unser Herz zum singen bringt. Dann kommen wir in einen Zwiespalt, welcher Weg der richtige ist. Manchmal scheint auch gar kein Weg in Aussicht zu sein. Hier können wir uns mit unseren hilfreichen Geistern, Engeln oder Meistern, in einem Gebet oder einer Anrufung verbinden, um die Sprache unseres Herzens wieder zu verstehen und die Gefühle mit unserem Geist in Einklang zu bringen. Auch das Legen von Tarot- oder Engelkarten lässt sich in solchen Entscheidungssituationen unterstützen. Hinterher zeichnen sich dann meist ganz neue Möglichkeiten ab, mit denen wir die momentan anliegenden Probleme besser bewältigen können.

In allen Kulturen opferte man zu religiösen Zwecken, um Menschen, Tieren und Göttern zu danken und um sie zu ehren. In einer kleinen Zeremonie kann man lieben Freunden lichtvolle Gedanken senden, sich bei fremden Menschen, die einem hilfreich zur Seite standen, bedanken oder einfach nur der Natur und des Lebens gedenken. Durch eine solche Opferräucherung mit Kurkuma schaffen wir einen energetischen Ausgleich für eine empfangene Gabe.

Astrologische Zuordnung

Kurkuma gehört zu den Räucherpflanzen der Sonne. Es unterstützt unsere vollkommene, individuelle und kraftvolle Seite und verbindet uns mit den Kräften der Sonne. Die Sonne steht für die Selbstverwirklichung, das Lebenskonzept und den "roten" Faden in unserem Leben. Sie ist das Symbol der Lebensspenderin und der Fruchtbarkeit, da ohne sie kein Leben möglich wäre. Eine Sonnenräucherung kann dazu beitragen, dass wir unser inneres Feuer wieder entfachen und Kraft und Mut gewinnen können.

Die Zuordnung des Kurkumas im Tierkreiszeichen ist der Löwe. Menschen dieses Zeichens besitzen ein starkes Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und haben Führungsqualitäten. Sie können begeistern, dynamisch, willensstark und risikofreudig sein. Und so kann eine Löwenräucherung dazu beitragen, dass wir selbstbewusster und souveräner reagieren, unser Handlungs- und Durchsetzungsvermögen stärken und uns so akzeptieren können, wie wir sind.

Rituelle Anwendung

Schon allein durch seine gelbe Farbe symbolisiert er die Sonne. Im alten Persien wurde Kurkuma zur Sonnenanbetung verwendet und in alten Hindu-Ritualen verkörpert er noch immer das Sonnensymbol. Ebenso wird er in ayurvedischen Räuchermischungen dazu verwendet die Aura und die Chakren zu reinigen.

Kurkuma ist ebenso ein rituelles Mittel um sich bei Zeremonien verschiedene Körperteile zu bemalen und einzufärben. Im gesamten orientalischen und indischen Bereich wird Kurkuma zur Schönheitspflege und als Schminkmittel verwendet.

Räuchermischungen für die Seele

Liebesfeuer

1 Teil Kurkuma
1 Teil Sandelholzpulver
1 Teil Patchouliblätter
1 Teil Jasminblüten
1 Teil Muskatblüten

Patchouliblätter, Muskatblüten und Jasminblüten zwischen den Handflächen zerreiben, das Sandelholz- und Kurkumapulver dazugeben, mischen und prisenweise verräuchern. Ein würziger, sinnlicher und animalischer Rauch, der direkt das Liebesfeuer zweier Menschen entfachen kann. Dabei entspannt der Rauch nach einem stressigen Tag und lässt wohlige Wärme entstehen. Er lädt uns mit Energie auf und lässt die Sinnlichkeit in allen Zügen genießen.

Die vollständige Beschreibung der Mischung finden Sie hier!

 

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Räuchermischung Liebesfeuer 10 g