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Lavendel - Räucherpflanze und Anwendung

Botanischer Name     
Lavandula angustifolia und andere
Lavendelvarietäten
Familie                         
Labiatae - Lippenblütler

Inhaltsstoffe

Gerbstoffe, Flavonoide, Phytosterole, Cumarine und ätherisches Öl. Das ätherische Öl besteht aus 40 – 50 % Ester, 25 – 35 % Monoterpenole, Monoterpene, Sesquiterpene, Ketone, und Oxide. Über das ätherische Öl des Lavendels lesen Sie in der Enzyklopädie der Düfte.

Über den Wohlgeruch

Der Lavendel wird bis zu einem halben Meter hoch. Die violetten Blüten stehen in Scheinähren, die Blütezeit ist von Juli bis August. Er ist im westlichen Mittelmeerraum heimisch. In unseren Breiten kann er problemlos im Garten und im Topf auf dem Balkon kultiviert werden.

Geerntet wird er, wenn sich die Blüten gerade entfalten, dann schneidet man die blühenden Rispen ab und hängst sie zum Trocknen mit den Blüten nach unten auf. Danach werden die Blüten abgerebelt, die Rispe selbst verwendet man nicht.

Von der Heilwirkung der Lavendels

Lavendelbüten wirken beruhigend auf das zentrale Nervensystem. Bei Befindungsstörungen wie Unruhezuständen, Einschlafstörungen, Appetitlosigkeit und nervösen Darmbeschwerden ist er hilfreich. Ein Lavendelbad kann Kreislaufstörungen beheben. Das ätherische Öl des Lavendels hat ebenfalls ein großes Anwendungsspektrum.

Besonders hilfreich bei Nervosität und innerer Unruhe ist ein Lavendeltee, den man aus 2 TL Lavendelblüten zubereitet. Diese werden mit ¼ l heißem Wasser übergossen und 5 – 10 Minuten ziehen gelassen.

Sehr beliebt sind die Lavendelblüten auch als Bestandteil von Schlafkissenfüllungen, zusammen mit Hopfen und Melisse und ein Klassiker nicht zuletzt sind die Mottensäckchen, die man in den Schrank legt.

Lavendel zum Räuchern

Zum Verräuchern nimmt man die Lavendelblüten. Sie können sehr gut alleine verräuchert werden und haben je nach Sorte einen sehr milden bis sehr scharfen, würzigen und krautigen Rauch. Besonders schön sind sie in Mischungen mit anderen mediterranen Räucherpflanzen.

In einer Ahnenräucherung sind die Lavendelblüten sehr geeignet, um unseren Schmerz zu bewältigen. Wenn wir mit dem Menschen, der gehen musste, sehr eng verbunden waren, können wir in einer Räucherung die schönen Gefühle und Erinnerungen noch einmal erleben und mit dem aufsteigenden Rauch loslassen und Abschied nehmen. In frühren Zeiten diente der aufsteigende Rauch als Brücke zum Jenseits und man stellte sich vor, wie die Seele über den Rauch in das Licht kommt.

Mit ihnen kann man sehr gut Räume reinigen und segnen. Dabei sind sie ein ganz starkes Schutzmittel vor negativen Einflüssen und Störfeldern. Ihr Rauch reinigt und desinfiziert die Luft in unseren Räumen und schafft so eine klare und gesunde Atmospäre, mit der wir unsere Widerstandskraft erhöhen und Krankheiten vorbeugen können. Aber auch bevor wir ein neues Haus oder eine neue Wohnung beziehen, bereinigen Lavendelblüten das Alte und Vergangene und schaffen so Platz für Neues.

Ebenso kann man mit den Lavendelblüten Amulette, Talismane und Heilgegenstände segnen, energetisch aufladen und ihnen einen Schutz oder heilende Eigenschaften zusprechen. So kann man seine persönlichen Botschaften auf ein Amulett oder einen Talisman übertragen und sich seinen ganz individuellen Glücksbringer und Schutz kreieren.

In allen Kulturen opferte man zu religiösen Zwecken, um Menschen, Tieren und Göttern zu danken und um sie zu ehren. In einer kleinen Zeremonie kann man lieben Freunden lichtvolle Gedanken senden, sich bei fremden Menschen, die einem hilfreich zur Seite standen, bedanken oder einfach nur der Natur und des Lebens gedenken. Durch eine solche Opferräucherung schaffen wir einen energetischen Ausgleich für eine empfangene Gabe.

Lavendelblüten bringen uns wieder in die eigene Mitte, geben Gelassenheit und beruhigen in vielen stressigen Situationen unseres Lebens. Wir können die innere Balance wiederfinden und sehen im Alltag den goldenen Mittelweg, um die Bedürfnisse unserer Mitmenschen mit unseren eigenen in Einklang zu bringen.

Sie können ebenso bei Heilungszeremonien verräuchert werden, da sie die negativen Energien und krankmachenden Kräfte neutralisieren und unsere Selbstheilungskräfte aktivieren können. So wird mit Lavendelblüten auch am Krankenbett geräuchert, schon allein um eine Atmosphäre der geistigen Heilung zu schaffen. Denn Krankheit äußert sich nicht nur in körperlichen Prozessen. Oft gilt es auch die emotionalen Ursachen auszumachen und sich davon zu befreien. Denn mitunter ist die Krankheit auch eine unfreiwillige Pause, um uns aus belastenden und unerträglichen Situationen wenigstens zeitweise zu befreien.

Astrologische Zuordnung

Lavendelblüten gehören zu den Räucherpflanzen des Merkurs. Sie unterstützen unsere logischen und analytischen Fähigkeiten, lassen uns unvoreingenommen auf Menschen und Situationen zugehen und verbinden uns mit den Kräften des Merkur. Der Merkur steht für das Denken, Kommunizieren mit anderen und das Lernen von neuen Fähigkeiten. Er ist das Symbol für den Verstand, die Vernunft, den Intellekt und die Logik. Nicht umsonst war Merkur in der griechischen Mythologie der Götterbote, der Botschaften zwischen den Göttern und Menschen vermittelte. Eine Merkurräucherung kann dazu beitragen, dass wir uns besser mit unseren Mitmenschen verständigen können, sachlicher argumentieren und unser Gelerntes zielsicher einsetzen können.

Die Zuordnung der Lavendelblüten im Tierkreiszeichen ist der Zwilling. Menschen dieses Zeichens leben im Hier und Jetzt und sind voller Lebendigkeit und Offenheit. Sie durchschauen mühelos selbst verzwickte Situationen und können sofort Vor- und Nachteile erkennen. Sie sind vielseitig interessiert, kontaktfreudig, flexibel und neugierig. Und so kann eine Zwillingsräucherung dazu beitragen, dass wir offen und ohne Vorurteile auf neue Bekanntschaften und Menschen zugehen, geistige Klarheit über die vielen Vor- und Nachteile von Situationen erlangen und uns im Hier und Jetzt verankern können.

Räuchermischungen für die Seele

Lichtvolle Energie

1 Teil Lavendelblüten
1 Teil Weihrauch
1 Teil Propolis
1 Teil Habichtskraut
1 Teil Rosenblüten

Weihrauch im Mörser zerkleinern, Propolis mit einem Messer abschaben, die Kräuter zwischen den Handflächen zerreiben, mischen und prisenweise verräuchern. Ein heller, würziger und ätherischer Rauch, der sich besonders zum Aufladen und Weihen von Talismanen eignet. Aber auch für die Raumreinigung kann sie verwendet werden.

Die vollständige Beschreibung der Mischung finden Sie hier!

 

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