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Lorbeer - Räucherpflanze und Anwendung

Botanischer Name     
Laurus nobilis
Familie                          
Lauraceae - Lorbeergewächse

Inhaltsstoffe

Bitterstoffe und ätherisches Öl. Das ätherische Öl besteht aus Oxiden, Monoterpenen, Ethern, Sesquiterpenen, Sesquiterpenolen und Phenolen.

Über das ätherische Öl des Lorbeers lesen Sie in der Enzyklopädie der Düfte.

Über den Wohlgeruch

Das Bäumchen mit den dunkelgrünen, glänzenden Blättern ist bei uns meist als Kübelpflanze heimisch. Er ist ein typisches Gewächs des Mittelmeerraumes, das über 100 Jahre alt werden kann. Die Blätter werden hauptsächlich als Gewürz verwendet. Sie werden jung geerntet und anschließend getrocknet.

Von der Heilwirkung des Lorbeers

Die Asklepiospriester inhalierten Lorbeerrauch, um die wahren Ursachen von Krankheiten erkennen zu können. Dazu gehörte aber auch das Deuten der verbrennenden Lorbeerblätter und die Struktur und Gestalt des Rauches. Aus den frischen Früchten gewinnt man das fette Lorbeeröl (Oleum Lauri), das ausschließlich als äußerliches Arzneimittel verwendet wird.

Lorbeer zum Räuchern

Lorbeer verströmt beim Verräuchern seinen angenehmen und charakteristischen Geruch und die Blätter verbrennen mit einem typischen Prasseln. Er sollte nur in kleinen Mengen verräuchert werden und am schönsten ist er mit weiteren Kräutern in einer Räuchermischung. Die Lorbeerblätter werden zwischen den Handflächen zerrieben oder mit den Fingern zerbrochen.

Mit Lorbeer kann man sehr gut Räume reinigen und segnen. Er ist ein Mittel mit großer Kraft, um negative Energien auszuräuchern. Aber auch um Heilgegenstände, Amulette und Edelsteine einzuweihen, energetisch aufzuladen und zu segnen wird er verwendet.

Lorbeer ist eine schöne Zutat für eine Anrufungszeremonie, die uns helfen kann, Geist und Herz miteinander zu verbinden. Denn nicht immer ist das, was wir in unserer geistigen Klarheit für richtig erachten das, was unser Herz zum singen bringt. Dann kommen wir in einen Zwiespalt, welcher Weg der richtige ist. Manchmal scheint auch gar kein Weg in Aussicht zu sein. Hier können wir uns mit unseren hilfreichen Geistern, Engeln oder Meistern, in einem Gebet oder einer Anrufung verbinden, um die Sprache unseres Herzens wieder zu verstehen und die Gefühle mit unserem Geist in Einklang zu bringen. Auch das Legen von Tarot- oder Engelkarten lässt sich in solchen Entscheidungssituationen unterstützen. Hinterher zeichnen sich dann meist ganz neue Möglichkeiten ab, mit denen wir die momentan anliegenden Probleme besser bewältigen können.

Aber nicht nur geistige Klarheit, sondern auch Konzentration, Wachheit und den Blick auf das Wesentliche können wir mit Lorbeer unterstützen. Für solche Räucherungen wird es dann mit entsprechenden Räucherpflanzen, wie Angelikawurzel, Dammar, Weihrauch, Rosmarin, Myrte oder Pfefferminze gemischt.

Er schärft die Sinneswahrnehmung und ist Bestandteil von vielen Traummischungen, da er Wahrträume auslösen kann und die Traumfähigkeit verstärkt. Seine reinigende Kraft macht ihn zu seinem guten Schutzmittel, um negative Einflüsse abzuwehren und viele Situationen zu klären.

Lorbeer ist eine magische Räucherpflanze, mit der man die innersten Kräfte, Rituale und Handlungen unterstützt. In früheren Zeiten war es üblich Rituale mit Beschwörungen, Handlungen und Zauberformeln einen großen Rahmen zu geben und damit das Ganze zu etwas besonderem werden zu lassen. Magie dient dem Zweck, einen Wunsch zu erfüllen, etwas zu erbitten und in der Realität greifbar manifestieren zu lassen. Hier geht es darum Dinge zum Wohle aller Menschen Wirklichkeit werden zu lassen. Nur die schwarze Magie versucht mit Manipulation zu arbeiten, mit bösen Wünschen oder Handlungen, die gegen andere gerichtet sind. "Weiße Magie" wird auch heute noch im Mentaltraining oder NLP gelehrt, wo es um die Wunscherfüllung zum Wohl der Allgemeinheit geht.

Zum Orakeln eignet sich eine Lorbeerräucherung hervorragend. Orakel wie Tarot, I-Ging, Runen oder auch Pendeln sind aber nicht dazu geeignet unsere Zukunft zu erkennen. Vielmehr können wir mit ihrer Hilfe zu mehr Selbsterkenntnis gelangen, um unsere Ziele im Leben besser wahrnehmen zu können. Nicht umsonst war in die Eingangsportale des berühmten Orakes von Delphi die Worte gemeißelt "Erkenne Dich selbst".

Lorbeer wurde schon immer für Visionsräucherungen verwendet, aber nicht, um schöne Träume zu erleben, sondern um Klarsicht darüber zu erlangen, welchen Weg wir in unserem Leben einschlagen müssen, um spirituell weiterwachsen zu können. Er kann unsere Intuition vertiefen, unser altes inneres Wissen ins Bewusstsein bringen und in Visionen neue Möglichkeiten aufzeigen.

In alten Kräuteraufzeichnungen gehört er zu den “Diplomatenmitteln”. Ein Diplomat soll sympathisch wirken, seine Angelegenheiten geschickt vertreten können und in Verhandlungen Selbstbeherrschung und Geduld mitbringen. Sein Rauch gibt dem Anwender Selbstsicherheit, Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit. Der Volksmund sprach jedoch die Warnung aus, sich nicht auf seinen Lorbeeren auszuruhen.

Astrologische Zuordnung

Lorbeerblätter gehören zu den Räucherpflanzen des Jupiters. Sie unterstützen unser individuelles Wachstum und ist der Antrieb, der uns Vorwärtskommen lässt und zu Höchstleistungen antreibt. Jupiter ist das Symbol für das immerwährende Weitergehen und Vorwärtsstreben nach neuen Idealen, Veränderung, neuen Erkenntnissen und den Glauben an das Positive. Nur so können wir unser Leben ständig verändern und eine bessere Zukunft erlangen. Eine Jupiterräucherung kann dazu beitragen, dass wir neue Erkenntnisse gewinnen, aus dem altem und verhaftetem ausbrechen können und unser Leben so leben können, wie wir das gerne möchten.

Die Zuordnung der Lorbeerblätter im Tierkreiszeichen ist der Schütze. Menschen dieses Zeichens sind spontan, extrovertiert, grosszügig, impulsiv, aktiv, selbstbewusst und freiheitsliebend. Sie brauchen Visionen, Ideale und Menschen, die ihre Begeisterung und Motivation teilen, um dabei weiter zu wachsen. Dabei geben sie ihr Wissen gerne großzügig an andere Menschen weiter, ohne jedoch, die Meinung oder Weltanschauung des Einzelnen in Frage zu stellen. Und so kann eine Schützeräucherung dazu beitragen, dass wir unser zu unserer Meinung und Weltanschauung stehen, unsere Visionen in der Realität manifestieren und grosszügig über zu eng gefasste Meinungen hinweg sehen können.

Rituelle Anwendung

Der Lorbeer wurde im antiken Griechenland “mantikos” – Hellsehkraut genannt. Er ist eine der Räucherzutaten der geheimnisvollen Orakelmischung der Pythia, der Seherin von Delphi. Der Lorbeerkranz als Siegessymbol zierte das Dritte Auge vieler Herrscher.

Am Vorabend zu Dreikönig wurde mit Lorbeer geräuchert, um Haus und Hof vor bösen Geistern zu schützen oder, um in Pestzeiten die Luft zu entgiften.

Lorbeer kann in Räuchermischungen die spirituellen Fähigkeiten steigern und er ist eine schöne Zutat in Orakelmischungen. Ebenso begleitet er Anrufungszeremonien und Visualisierungen. In der Magie bringt er die Fähigkeit Verborgenes zu durchschauen und Geistererscheinungen festzuhalten.

Räuchermischungen für die Seele

Drittes Auge – Räucherung

1 Teil Kalmuswurzel
1 Teil Patchouli
1 Teil Weihrauch
1 Teil Dammar
½ Teil Lorbeer
1 Teil Ysop

Weihrauch und Dammar im Mörser zerstossen, Kalmuswurzel auf einer Reibe feinreiben, Lorbeerblätter zerbrechen und mit Patchouli und Ysop zwischen den Handflächen zerreiben, mischen und prisenweise verräuchern. Ein feiner krautiger Duft, der den Geist öffnet und Zugang zum Unbewussten finden lässt. Hinter dem dritten Auge verbirgt sich das Stirn-Chakra, der Ort des Höheren Selbst, das zur Entwicklung höherer geistiger Fähigkeiten beiträgt. Es ist nicht nur der Sitz des Hellsehens, sondern auch des Hellhörens und -fühlens.

 

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