Satureja.de
Protected by Copyscape Plagiarism Finder

 

Das Copyright liegt bei Gabriela Stark, Satureja.de

Nachdruck und kommerzielle Verwendung ist nicht gestattet! Zuwiderhandlungen werden rechtlich verfolgt.
Eine nichtkommerzielle Verwendung dieser Seite (auch auszugsweise) ist nur mit der Quellenangabe: Copyright Gabriela Stark, www.satureja.de
mit Verlinkung zur Homepage gestattet!

 

Mädesüss - Räucherpflanze und Anwendung

Botanischer Name     
Filipendula ulmaria
Familie                          
Rosaceae - Rosengewächse

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl, Flavonglykoside, Gerbstoffe, Schleimstoffe und Salicylsäureverbindungen. Über das ätherische Öl des Mädesüss (Wiesenkönigin) lesen Sie in der Enzyklopädie der Düfte.

Über den Wohlgeruch

Das Mädesüss ist auch unter den Namen Wiesenkönigin (reine des prés) oder Spierstaude bekannt. Es ist eine ausdauernde Staude, die bis 1 m hoch werden kann und die von Juni – August kleine weiße Blüten trägt. Man findet sie wild an Bachufern und feuchten Wiesen. Mädesüss ist eine alte Bienenpflanze, deren Blüten wundervoll nach Honig und Vanille duften. Ihr englischer Name “honey sweet” umschreibt ihren Duft sehr schön.

Der Name Mädesüss bezieht sich auf den englischen Namen “meadow sweet” oder “maid of meadow”, was aber weniger mit der Maid zu tun hat, sondern mit “meadow” (Wiese) und dem Met, dem Honigwein. Das blühende Kraut wurde dem Met (engl mead) zugesetzt, um ihn schmackhafter zu machen. Die Schotten benutzen das Mädesüss heute noch als Färbemittel, um ihre karierten Stoffe einzufärben. Je nach Beize erhält man gelbe, grüne, rosa oder auch schwarze Farbe.

Man sammelt die oberen Teile der Pflanze, wenn die Blüte voll entfaltet ist und hängt sie zum Trocknen auf. Dabei muss man unter die Pflanze ein Tuch legen, um abfallende Blüten zu bekommen. Die Temperatur zum Trocknen der Pflanze sollte nicht über 40° C steigen.

Von der Heilwirkung des Mädesüss

Mädesüss gehört zu den einheimischen Heilkräutern. Es ist ein natürliches Mittel gegen Kopfschmerz, vor allem bei Migräne und kann alles was, man mit einer sehr bekannten Kopfschmerztablette auch machen kann. Allerdings ist die Wirkung des Mädesüss stärker. Dies kommt vom Inhaltsstoff Salicylaldehyd her, der im Körper zu natürlicher Acetylsalicylsäure aufgespalten wird. Damit kann man das Blut verdünnen, Gliederschmerzen lindern, Fieber senken und Erkältungen bekämpfen. Durch den Gehalt an Gerbsäuren, greift das Mädesüss aber nicht den Magen an, wie entsprechende Tabletten. Ursprünglich wurde aus dem Mädesüss die Salicylsäure gewonnen, Hauptwirkstoff der Kopfschmerztabletten. Für einen Tee überbrüht man 1 TL der Blüten mit 1/4 l heißem Wasser und lässt dies 10 Minuten lang ziehen. Die empfohlene Dosierung liegt bei zwei Tassen pro Tag, da es bei Überdosierung zu Magenbeschwerden und Übelkeit kommen kann.

Mädesüss zum Räuchern

Beim Verräuchern verströmt es einen würzig-krautigen und tabakähnlichen Rauch. Mädesüss ist ein sehr guter Atmosphärenreiniger, das in Krisenzeiten die aufgebrachten Gemüter wieder friedlich stimmt. Seine harmonisierende Wirkung schafft eine ruhige und besinnliche Stimmung, in der die Sinne angeregt werden, das Herz wird geöffnet und es stimmt fröhlich.

Mit dem Mädesüss kann man sehr gut Räume reinigen und segnen. Es ist ein Mittel mit großer Kraft, um negative Energien auszuräuchern. Aber auch um Heilgegenstände, Amulette und Edelsteine einzuweihen, energetisch aufzuladen und zu segnen wird ihr Rauch verwendet.

Mädesüss fördert die Ruhe, Wachheit und Klarheit des Geistes. Dabei erdet es uns und lässt uns in die eigene Mitte kommen. Gerade wenn wir das Gefühl haben, dass wir den Boden unter unseren Füßen verlieren, gibt es uns Stärke und Mut, um die anstehenden Situationen und Probleme anzugehen.

Das Mädesüss gehört zu den Traumpflanzen. Träume sind der Schlüssel zum Unterbewusstsein. Unsere Erfahrungen, die glücklichen Momente, die wir erlebt haben, aber auch unsere tiefsten Ängste spiegeln sich in unseren Träumen. Jeder von uns träumt nachts, aber die Erinnerung daran geht morgens meist wieder verloren. Hier hilft das Mädesüss in den Schlaf zu kommen und die Bilder der Träume ins Gedächtnis zurückzuholen.

Menschen, die oft mutlos sind und denen es an Selbstvertrauen und Durchsetzungskraft fehlt, finden im Mädesüss eine starke Helferin. Sie stärkt den Rücken, fördert das Selbstbewusstsein und gibt Kraft und Courage, um den Alltag besser zu bestehen. Aber auch Menschen, die sich in ihr Schneckenhaus zurückziehen und nichts mehr von der Welt wissen möchten, werden seelisch gestärkt und finden wieder die Kraft, sich aus mit ihrer Lebenssituation zu befreien und so wieder in den Alltag und das Leben zurückfinden.

Astrologische Zuordnung

Die Zuordnung des Mädesüss im Tierkreiszeichen ist der Krebs. Menschen dieses Zeichens schätzen Wärme, Geborgenheit und haben einen ausgeprägten Familiensinn. Sie sind empfindsam, hilfsbereit, fantasievoll und verträumt. Und so kann eine Krebsräucherung dazu beitragen, dass wir unsere eigenen Gefühle wahrnehmen, auf unsere Emotionen hören und achten und Vertrauen in unsere Fähigkeiten stärken.

Mädesüss gehört zu den Räucherpflanzen des Mondes. Es unterstützt unsere mystische, unbewusste und weibliche Seite und verbindet uns mit den Kräften des Mondes. Der Mond steht seit altersher für den Instinkt, die Intuition und die magischen und geheimnisvollen Seiten unseres Lebens. Er ist das Symbol der großen Mutter, der Mondin (vgl. lat. "Luna" - Weiblich), die unsere dunklen Seiten beherrscht. Eine Mondräucherung kann dazu beitragen, dass wir Dinge und Situtionen, die geschehen, einfach annehmen oder auch loslassen können.

Rituelle Anwendung

Mädesüss war eine der wichtigsten Pflanzen der Druiden. Es blüht genau zur Sommersonnenwende und fand auch Verwendung bei den Mittsommerfeiern. Auf Tanzplätzen, Liebeslagern und Minneburgen wurde es ausgelegt und war der Weißen Göttin geweiht.

In der Steiermark steckt man noch heute zur Sommersonnenwende einen Strauß Mädesüss ins Hausgebälk, zum Schutz gegen böse Magie.

Räuchermischungen für die Seele

Amuletträucherung

1 Teil Myrrhe
1 Teil Bernstein
1 Teil Eisenkraut
1 Teil Mädesüss
1 Teil Tolu

Myrrhe, Bernstein und Tolu im Mörser zerstossen, Eisenkraut und Mädesüss zwischen den Handflächen zerreiben, mischen und prisenweise verräuchern. Ein fein-harziger Rauch, mit dem man seine Amulette und Schmucksteine von negativen Energien befreien und wieder neu aufladen kann. Ebenso können Heilgegenstände in diesem Rauch gereinigt werden.

Gedankenflug

1 Teil Dammar
1 Teil Mastix
1 Teil Copal gold
½ Teil Kampher
1 Teil Mädesüssblüten

Dammar, Mastix, Copal und Kampher im Mörser zerstossen, Mädesüss zwischen den Handflächen zerreiben, mischen und prisenweise verräuchern. Ein luftiger Rauch, um den Geist und Verstand frei von störenden Einflüssen zu machen und um neue Wachheit und Ideen zu gewinnen. Bitte nicht diese Mischung verräuchern, wenn Kinder unter sechs Jahren dabei sind.

 

Zurück zur Enzyklopädie der Räucherpflanzen

Alraunelinie

Mädesüss im Satureja-Shop

Mädesüssblüten 20 g

Wiesenkönigin (ätherisches Mädesüssöl) bio 5 ml

Mädesüsspflanzen bekommen Sie in der Gärtnerei Rühlemann