Satureja.de
Protected by Copyscape Plagiarism Finder

 

Das Copyright liegt bei Gabriela Stark, Satureja.de

Nachdruck und kommerzielle Verwendung ist nicht gestattet! Zuwiderhandlungen werden rechtlich verfolgt.
Eine nichtkommerzielle Verwendung dieser Seite (auch auszugsweise) ist nur mit der Quellenangabe: Copyright Gabriela Stark, www.satureja.de
mit Verlinkung zur Homepage gestattet!

 

Mariengras - Räucherpflanze und Anwendung

Botanischer Name    
Hierochloe odorata
Familie                          
Poaceae - Süßgräser

Inhaltsstoffe

Cumarin und andere Inhaltsstoffe

Über den Wohlgeruch

Mariengras und das nordamerikanische Sweetgrass tragen zwar den gleichen botanischen Namen, dürfen aber trotzdem nicht verwechselt werden. Das Mariengras wächst in Europa, Asien und Amerika. Seinen Duft verströmt es erst dann, wenn es geschnitten und getrocknet wird.

Während es in den USA eine Höhe von bis zu 90 cm erreicht, wird es in Europa nur 10 – 40 cm hoch. Die europäische Variante kann nicht zu Zöpfen geflochten werden. Ebenso unterscheidet es sich deutlich in Aussehen und im Geruch. Das getrocknete Mariengras ist wesentlich dunkler als das sehr grüne Sweetgrass und auch im Geruch sind beide leicht zu unterscheiden.

Außer dem Hierochloe odorata gibt es noch das duftende Ruchgras (Anthoxanthum odoratum), das zwischen 10 – 50 cm hoch werden kann und das Alpen-Ruchgras (Anthoxantum alpinum), das aber nur zwischen 10 – 25 cm hoch wird.

Sie alle verströmen einen feinen Duft, allerdings ist die nordamerikanische Variante wesentlich duftintensiver als die europäischen Duftgräser.

Von der Heilwirkung des Mariengrases

Über die Verwendung als Heilpflanze ist nichts bekannt.

Mariengras zum Räuchern

Das Mariengras hat einen sehr feinen und würzigen Rauch, der nach Heu, Blumen duftet und eine feine Honignote hat. Es fehlt ihm aber die intensive Cumarinnote, die das nordamerikanischen Sweetgrass besitzt.

Mariengrass wirkt sehr entspannend, lässt relaxen, harmonisiert Körper und Geist und lässt die Sinnlichkeit genießen. Mit seinem Duft können wir uns eingehüllt, beschützt und geborgen fühlen. Aber auch in stressigen und hektischen Zeiten können wir mit ihm wieder Balance erhalten. Es harmonisiert Körper, Geist und Seele und sorgt dafür, dass wir uns wieder so annehmen können, wie wir sind.

Eine Räuchermischung mit Mariengras fördert die Ruhe, Wachheit und Klarheit des Geistes. Denn in vielen Situationen ist unser gesamtes Denken vom "Wenn" und "Aber" bestimmt, so dass wir keinen klaren Gedanken fassen können. Mariengras lässt diese störenden Einflüsse zur Ruhe kommen, so dass wir die Gesamtsituation klar analysieren können und auch intuitiv handeln können.

Es schenkt uns Zufriedenheit, Ruhe und Harmonie und lässt die glücklichen Momente in unserem Leben wieder aufleben. Denn wahres Glück finden wir nicht in der materiellen Welt, sondern es lebt aus uns heraus. Aber ihr Rauch weckt auch das Gefühl für Vertrautheit, Geborgenheit und Sicherheit. In vielen schwierigen Situationen gibt Mariengras uns das Urvertrauen in uns selbst und unsere Intuition zurück.

Dabei regt es unsere Sinne und Lebensfreude an, unsere Phantasie wird beflügelt und wir können wieder träumen und unseren Gedanken nachhängen. Besonders wenn unsere Kreativität gefragt ist oder wir künstlerisch tätig sind, kann sein Rauch uns auf ganz besondere Weise inspirieren.

Mariengras ist eine schöne Zutat für eine Anrufungszeremonie, die uns helfen kann, Geist und Herz miteinander zu verbinden. Denn nicht immer ist das, was wir in unserer geistigen Klarheit für richtig erachten das, was unser Herz zum singen bringt. Dann kommen wir in einen Zwiespalt, welcher Weg der richtige ist. Manchmal scheint auch gar kein Weg in Aussicht zu sein. Hier können wir uns mit unseren hilfreichen Geistern, Engeln oder Meistern, in einem Gebet oder einer Anrufung verbinden, um die Sprache unseres Herzens wieder zu verstehen und die Gefühle mit unserem Geist in Einklang zu bringen. Auch das Legen von Tarot- oder Engelkarten lässt sich in solchen Entscheidungssituationen unterstützen. Hinterher zeichnen sich dann meist ganz neue Möglichkeiten ab, mit denen wir die momentan anliegenden Probleme besser bewältigen können.

In allen Kulturen opferte man zu religiösen Zwecken, um Menschen, Tieren und Göttern zu danken und sie zu ehren. In einer kleinen Zeremonie kann man lieben Freunden lichtvolle Gedanken senden, sich bei fremden Menschen, die einem hilfreich zur Seite standen, bedanken oder einfach nur der Natur und des Lebens gedenken. Mit einer solchen Opferräucherung schaffen wir einen energetischen Ausgleich für eine empfangene Gabe.

In Liebesräucherungen schenkt Mariengras uns Wohlbefinden und öffnet wieder für die sinnlichen Momente. So kann die Harmonie und das Zusammengehörigkeitsgefühl zweier Menschen vertieft werden. Es lässt die Sinne lebendig werden und beflügelt unsere Seele. Nicht umsonst wurde Mariengras in alten Zeiten für den Liebeszauber verwendet.

Astrologische Zuordnung

Mariengras gehört zu den Räucherpflanzen der Venus. Es unterstützt unseren Sinn für Ästhetik, Schönheit und Harmonie, lässt uns unvereingenommen auf Menschen und Situationen zugehen und verbindet uns mit den Kräften der Venus. Die Venus steht für die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Erotik und das Eintauchen in die Sinnlichkeit. Sie ist das Symbol der Liebe, der Harmonie und das erotische weibliche Prinzip. Eine Venusräucherung kann dazu beitragen, dass wir wieder genießen, unsere Sinnlichkeit erleben und mehr Nähe zu anderen Menschen oder unserem Partner zulassen.

Es ist den Fischen zugeordnet. Menschen dieses Zeichens nehmen besonders die Stimmungen ihrer Umgebung wahr und sind besonders empfänglich für die spirituelle Welt. Sie sind sehr feinfühlig, freuen sich und leiden mit ihren Mitmenschen und sind die großen Träumer und Phantasten. Dabei gehören sie zu den Menschen, die ihr Leben aus dem Bauch heraus leben und auf das hören, was ihr Gespür ihnen sagt. Sie vertrauen auf ihre Eingebungen und sind oft eins mit sich und der Welt. Und so kann eine Fischeräucherung dazu beitragen, auf das zu hören was unsere Intuition uns sagt, wir unser Unbewusstes besser wahrnehmen und wir zulassen können, spontan aus dem Bauch heraus zu entscheiden, was momentan richtig ist.

Rituelle Anwendung

Der Name Mariengras bezieht sich auf die Jungfrau Maria, der es im christlichen Glauben geweiht ist. Und so nennt man es auch Liebfrauengras oder unserer lieben Frau Gras. In vielen mittelalterlichen Bildern wird die Jungfrau Maria mit einem Grashalm des Mariengrases dargestellt. Denn Mariengras ist ein Frauengras. Es gehörte in ältester Zeit zu den Bettstrohkräutern. In diesen Zeiten war es allerdings nicht der Jungfrau Maria, sondern der Göttin Freya geweiht. Freya ist die germanische Liebesgöttin und Schutzpatronin von Schwangeren und Gebärenden.

Die Bettstrohkräuter waren vor allem entspannende, beruhigende und desinfizierende Kräuter, wie das Mariengras, Labkraut, Thymian und Majoran. Sie wurden als duftende Kräuterkissen verwendet oder mit ins Stroh gegeben, auf dem man dann geschlafen hat. Dieses duftende Bettstroh wurde für Gebärende und kranke Menschen verwendet. Das Mariengras spielte besonders für die Gebärenden eine große Rolle, da es eine sehr entspannende und antibakterielle Wirkung hat. Auch die kleinen Frischlinge wurden mit einem Kräuterbad gebadet und bekamen Mariengras für einen ruhigen Schlaf in die Wiege gelegt.

So übertrugen die Bettstrohkräuter ihre duftenden und heilenden Eigenschaften auf den Menschen. Den christlichen Missionaren ging das allerdings zu weit und so wurden die Bettstrohkräuter erst als heidnisch verboten, später dann als christliche Pflanzen der Jungfrau Maria geweiht.

Seine ganz besondere Bedeutung aber hat das Mariengras im Liebeszauber. Denn es blüht im Mai, dann wenn die Göttin Freya Fruchtbarkeit, Freude und Liebeswonnen verspricht. Denn dem Mariengras wurde nachgesagt, dass es die Liebesleidenschaft anzufeuern vermag. Auch wurde es als Ersatz zum Waldmeister in den Liebestränken der damaligen Zeit verwendet.

Räuchermischungen für die Seele

Freya

1 Teil Mariengras
1 Teil Thymian
1 Teil Johanniskraut
1 Teil Pinienharz
1 Teil Tormentillwurzel
1/2 Teil Propolis

Die Kräuter zwischen den Handflächen zerreiben, das Mariengras kleinschneiden, Propolis, Tormentillwurzel und das Pinienharz im Mörser zerkleinern, alles mischen und prisenweise verräuchern. Ein feiner Rauch, der nach Frühling, Sonne und Wärme duftet. Er lässt unser inneres Feuer entfachen, gibt uns Lebensfreude und –lust und lässt das Leben sehr viel entspannter betrachten. Und vielleicht offenbart sich die Göttin und haucht etwas von ihrem wunderbaren Liebesgespinst in unsere Sinne.

Die vollständige Beschreibung der Räuchermischung finden Sie hier!

 

Zurück zur Enzyklopädie der Räucherpflanzen

Alraunelinie

Mariengras im Satureja-Shop

Mariengras 10 g

Räuchermischung Freya 10 g

Mariengraspflanzen bekommen Sie in der Gärtnerei Rühlemann