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Moschuskörner - Räucherpflanze und Anwendung

Botanischer Name
Hibiscus abelmoschus L.
Familie
Malvaceae - Malvengewächse

Über den Wohlgeruch

Der Hibiscus abelmoschus ist eine Hibiscusart mit den typischen Blättern und sehr schönen großen Blüten, die bis 7 cm groß werden. Er ist eine einjährige Pflanze, die bis 1,25 m groß werden kann. Ursprünglich stammt er aus Indien und wird heute auch in Java, Ägypten, Angola, den Seychellen und in Südamerika angebaut. Denn in den tropischen Ländern ist Hibiscus abelmoschus eine Pflanze, die nicht nur wegen den Samen angebaut wird. Alle Teile dieser Pflanze werden verwendet, die Blätter, Wurzeln, Blüten und das ätherische Öl. Die Samen werden nach der Ernte an der Luft getrocknet.

Sein botanischer Name Abelmoschus stammt von dem arabischen Namen „abu-el-mosk“ – „Vater des Moschus“. Die Samen sind auch als Bisamkörner bekannt und werden in Indien nicht nur als Parfum und Räucherwerk verwendet, sondern auch als Arzneimittel und Gemüsezubereitungen verwendet.

Über das ätherische Öl der Moschuskörner lesen Sie in der Enyzklopädie der Düfte.

Von der Heilwirkung der Moschuskörner

In seiner Heimat sind die vielfältigen Wirkungen des Moschushibiscus bekannt. Er hat positive Wirkungen auf den Magen und die Verdauung. Ebenso gilt sein Duft und Rauch als wirksames Mittel gegen Insekten. Die Samen werden bei Mundgeruch gekaut. Bei uns ist hauptsächlich seine Verwendung als aphrodisierende Duft- und Räucherpflanze bekannt. In der Aromawellness hilft er bei seelischen Tieflagen, Stress und Ängsten.

In Indien und Arabien werden die Blätter und jungen Sprossen auch als Gemüse gegessen. Die Samen besitzen einen würzigen Geschmack und dienen als Gewürz und wie der Cardamom, zur Kaffeearomatisierung. Die getrockneten Blüten werden Tabakmischungen zur Aromatisierung zugefügt.

Moschuskörner zum Räuchern

Die Moschuskörner gelten als pflanzlicher Ersatzstoff für den echten Moschus. Dieser stammt von den Drüsen des Moschushirsches, der heute vom Aussterben bedroht ist. Echter Moschus findet heute immer noch Verwendung in der Homöopathie und in der TCM. In China werden daher Moschushirsche seit Jahrzehnten in Farmen gezüchtet. In der Parfumerie wurde er vollständig durch die unzähligen chemischen Moschusverbindungen ersetzt, da sein Preis in einem Duft nicht mehr bezahlbar ist.

Beim Verräuchern verströmen die Moschuskörner einen balsamischen, süßen und sinnlichen Rauch, der anregend und aphrodisierend wirkt. Moschuskörner ebnen den Weg des Tantra. Sie lassen über die Sinnlichkeit das Göttliche erfahren. Unsere Sinnlichkeit und Erotik ist auch ein Weg, um uns selbst zu begegnen und zu erfahren. Wir brauchen unsere Sinne, um zu leben, aufzunehmen, was um uns herum vorgeht und um zu lieben. Uns selbst, unseren Partner, unsere Kinder und die universelle Liebe. Moschuskörner sind beste Zutaten für aphrodisierende und tantrische Räucherungen in Verbindung mit Sandelholz, Tolu, Patchouli, Sternanis und Rosenblüten.

Moschuskörner können wieder Sinnlichkeit in unser Leben bringen. Sie öffnen nicht nur für die sinnliche Liebe, sondern auch für das Erleben der eigenen Sinnlichkeit, aus der sich unsere innersten Kräfte und vor allem unser Selbstbewusstsein wieder aufbaut. Hingabe, Vertrauen und eine entspannte Körperlichkeit können sich entwickeln. So kommt die Lust, sein Leben wieder anzunehmen und sinnlich zu erleben.

Moschuskörner wirken sehr entspannend und beruhigend auf unsere gereizten Nerven, harmonisieren Körper und Geist, lassen die Sinnlichkeit genießen und sind gerade für abendliche Räucherungen bestens geeignet. Ihr Rauch schafft eine Atmosphäre des Friedens und unterstützt auf dem Weg zur inneren Ruhe, Einkehr und Balance. Bei dem Gefühl der Überforderung und dem Gefühl, dass die Nerven blank liegen, können sie die Emotionen zurückfahren und das Nervensystem ausgleichen.

Moschuskörner sind eine schöne Zutat für eine Anrufungszeremonie, die uns helfen kann, Geist und Herz miteinander zu verbinden. Denn nicht immer ist das, was wir in unserer geistigen Klarheit für richtig erachten das, was unser Herz zum singen bringt. Dann kommen wir in einen Zwiespalt, welcher Weg der richtige ist. Manchmal scheint auch gar kein Weg in Aussicht zu sein. Hier können wir uns mit unseren hilf-reichen Geistern, Engeln oder Meistern, in einem Gebet oder einer Anrufung verbinden, um die Sprache unseres Herzens wieder zu verstehen und die Gefühle mit unserem Geist in Einklang zu bringen. Auch das Legen von Tarot- oder Engelkarten lässt sich in solchen Entscheidungssituationen unterstützen. Hinterher zeichnen sich dann meist ganz neue Möglichkeiten ab, mit denen wir die momentan anliegenden Probleme besser bewältigen können.

In allen Kulturen opferte man zu religiösen Zwecken, um Menschen, Tieren und Göttern zu danken und um sie zu ehren. In einer kleinen Zeremonie kann man lieben Freunden lichtvolle Gedanken senden, sich bei fremden Menschen, die einem hilfreich zur Seite standen, bedanken oder einfach nur der Natur und des Lebens gedenken. Durch eine solche Opferräucherung mit Moschuskörner schaffen wir eine liebevolle Atmosphäre und einen energetischen Ausgleich für eine empfangene Gabe.

Seit dem Altertum vertreiben die Moschuskörner wirkungsvoll die Mächte der Finsternis, die heute in Form von Depression, Melancholie und Ängsten unser Leben beinträchtigen. Sie bringen Licht in düstere Zeiten, vermitteltn Zuversicht und lösen Ängste und Blockaden sanft auf. Dabei geben sie Geborgenheit und Schutz, wenn man sich mutlos, einsam und verlassen fühlt. Aber auch bei jedem Neubeginn, der mit Bauchängsten vor dem Unbekannten einher geht, mindern sie die Ängste und lassen uns zum Ursprung unseres Seins zurückfinden.

Astrologische Zuordnung

Die Zuordnung der Moschuskörner im Tierkreiszeichen ist der Stier. Menschen dieses Zeichens können das Leben genießen und viele Dinge hegen und pflegen, sie schätzen ihr Geld, Gut und Werte und haben Sinn für Ästhetik. Und so kann eine Stierräucherung dazu beitragen, dass wir uns unseres Reichtums bewusst werden, die eigenen Werte erkennen und die sinnlichen Seiten wieder entdecken können.

Moschuskörner gehören zu den Räucherpflanzen der Venus. Sie unterstützt unseren Sinn für Ästhetik, Schönheit und Harmonie, lässt uns unvereingenommen auf Menschen und Situationen zugehen und verbindet uns mit den Kräften der Venus. Die Venus steht für die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Erotik und das Eintau-chen in die Sinnlichkeit. Sie ist das Symbol der Liebe, der Harmonie und das erotische weibliche Prinzip. Eine Venusräucherung kann dazu beitragen, dass wir wieder genießen, unsere Sinnlichkeit erleben und mehr Nähe zu anderen Menschen oder unserem Partner wieder näher kommen.

Räuchermischungen für die Seele

Tantrische Mischung

2 Teile Sandelholzpulver
½ Teil Zimtrindenpulver
1 Teil Moschuskörner
1 Teil Patchouli
1 Teil Sternanis

Sternanis zerbrechen, Patchouliblätter zwischen den Handflächen zerreiben und die Moschuskörner, Sandelholz- und Zimtrindenpulver dazugeben, mischen und prisenweise verräuchern. Ein Rauch, der zart, fein und sinnlich im Raum schwebt und eine sinnliche Raumatmosphäre schafft. So kann man relaxen und träumen, zum Liebesspiel einladen oder in einer Meditation tiefe Einsichten erfahren.

 

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Moschuskörner im Satureja-Shop

Moschuskörner 20 g

Moschuskörneröl 15 % 5 ml

Moschuskörneröl 100 % 1 ml