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Myrtenblätter - Räucherpflanze und Anwendung

Botanischer Name
Myrtus communis
Familie                         
Myrtaceae - Myrtengewächse

Inhaltsstoffe

Gerbstoffe, Flavonoide und ätherisches Öl. Das ätherische Öl besteht aus Monoterpenen, Sesquiterpenen, Monoterpenolen, Ester, Oxiden und andere Inhaltsstoffen. Über das ätherische Öl der Myrte lesen Sie in der Enzyklopädie der Düfte.

Über den Wohlgeruch

Die Myrte ist ein immergrüner Strauch der bis zu 3 Meter hoch werden kann. Ihre zarten, weißen Blüten erscheinen im späten Frühjahr. Im Herbst kann man die kleinen wacholderähnlichen Beeren ernten. Sie ist im gesamten Mittelmeerraum heimisch. Der zart-balsamische Geruch wurde für Räucherungen, wie auch für parfümierte Öle und Salben verwendet.

Schon früh galt sie als Schönheitsmittel. Berühmtheit erlangte sie im Eau d’Ange (Engelswasser), das in früheren Jahrhunderten sehr begehrt war.

Von der Heilwirkung der Myrte

Aus den Beeren wurde in Italien und Griechenland ein Sirup gekocht, der bei Erkältungskrankheiten hilfreich war. Das ätherische Myrtenöl hat ein breites Anwendungsspektrum.

Myrte zum Räuchern

Zum Räuchern verwendet man meist die getrockneten Blätter, die einen frischen und würzigen Rauch ergeben. Die getrockneten Beeren der Myrte kann man ebenfalls verräuchern, sie ähneln den Wacholderbeeren, sollten aber gut getrocknet und im Mörser zerstossen werden.

In einer Ahnenräucherung sind Myrtenblätter wunderbar geeignet, um unseren inneren Frieden mit uns und mit dem Verstorbenen zu schließen. Sie schaffen eine würdevolle Atmosphäre in der wir belastende Situationen, die wir mit dem Verstorbenen durchlebt haben, verzeihen und loslassen können. Aber auch um Abschied zu nehmen und um unsere Trauer und Gefühle zu bewältigen ist er geeignet.

Mit den Myrtenblättern kann man sehr gut Räume reinigen und segnen. Ihnen wohnt eine große Kraft inne, die negative Energien ausgleicht. Deswegen eignen sie sich hervorragend um Räume, die der spirituellen Arbeit dienen, auszuräuchern. Aber auch um Heilgegenstände, Amulette und Edelsteine einzuweihen, energetisch aufzuladen und zu segnen werden sie verwendet.

Myrtenblätter sind eine schöne Zutat für eine Anrufungszeremonie, die uns helfen kann, Geist und Herz miteinander zu verbinden. Denn nicht immer ist das, was wir in unserer geistigen Klarheit für richtig erachten das, was unser Herz zum singen bringt. Dann kommen wir in einen Zwiespalt, welcher Weg der richtige ist. Manchmal scheint auch gar kein Weg in Aussicht zu sein. Hier können wir uns mit unseren hilfreichen Geistern, Engeln oder Meistern, in einem Gebet oder einer Anrufung verbinden, um die Sprache unseres Herzens wieder zu verstehen und die Gefühle mit unserem Geist in Einklang zu bringen. Dabei machen sie unseren Geist klarer, zentrieren und helfen so, alte seelische Wunden zu heilen.

Myrtenblätter wirken sehr entspannend, beruhigen unsere gereizten Nerven, harmonisieren Körper und Geist, lassen Ruhe und Frieden finden und in die eigene Mitte kommen. Mit ihrem Rauch können wir uns eingehüllt, beschützt und geborgen fühlen. Aber auch in stressigen und hektischen Zeiten können wir wieder Balance erhalten.

Träume sind der Schlüssel zum Unterbewusstsein. Unsere Erfahrungen, die glücklichen Momente in unserem Leben, aber auch unsere tiefsten Ängste spiegeln sich in unseren Träumen. Jeder von uns träumt nachts, aber die Erinnerung daran geht morgens meist wieder verloren. Eine Räucherung mit Myrtenblättern kann dazu beitragen, Träume zu fördern und sie ins Gedächtnis zu holen.

Astrologische Zuordnung

Myrtenblätter sind im Tierkreiszeichen dem Zwilling zugeordnet. Menschen dieses Zeichens leben im Hier und Jetzt und sind voller Lebendigkeit und Offenheit. Sie durchschauen mühelos selbst verzwickte Situationen und können sofort Vor- und Nachteile erkennen. Sie sind vielseitig interessiert, kontaktfreudig, flexibel und neugierig. Und so kann eine Zwillingsräucherung dazu beitragen, dass wir offen und ohne Vorurteile auf neue Bekanntschaften und Menschen zugehen, geistige Klarheit über die vielen Vor- und Nachteile von Situationen erlangen und uns im Hier und Jetzt verankern können.

Myrtenblätter gehören zu den Räucherpflanzen des Merkurs. Sie unterstützen unsere logischen und analytischen Fähigkeiten, lassen uns unvoreingenommen auf Menschen und Situationen zugehen. Der Merkur steht für das Denken, Kommunizieren mit anderen und das Lernen von neuen Fähigkeiten. Er ist das Symbol für den Verstand, die Vernunft, den Intellekt und die Logik. Nicht umsonst war Merkur in der griechischen Mythologie der Götterbote, der Botschaften zwischen den Göttern und Menschen vermittelte. Eine Merkurräucherung kann dazu beitragen, dass wir uns besser mit unseren Mitmenschen verständigen können, sachlicher argumentieren und unser Gelerntes zielsicher einsetzen können.

Rituelle Anwendung

Die Myrte ist seit jeher ein Symbol für unschuldige Reinheit, Frieden, Anmut und Freude. Noch heute wird die Friedenstaube mit einem Myrtenzweig im Schnabel dargestellt. Sie ist eine der Mysterienpflanzen und wurde auch für Wahrsageräucherungen verwendet. Als Liebeszeichen, Glückssymbol und Opfergabe war die Myrte der Liebesgöttin Aphrodite geweiht.

Viele Legenden und Mythen ranken sich um die Myrte. Bereits in der Bibel galt sie als Symbol für Friede und Freude und bei den Griechen war sie das Zeichen der Unsterblichkeit. Selbst die schaumgeborene Aphrodite soll sich hinter einer Myrte verborgen haben, als sie nackt an den Strand kam. Und so gibt es auch eine wunderschöne Pflanzenlegende um die Entstehung der Myrte: Myrsine war eine wunderschöne Nymphe, die mit übermenschlichen Kräften ausgestattet war. Die Göttin Minerva liebte die Nymphe, war aber auf ihre Attribute eifersüchtig und tötete sie. Da wuchs eine Myrte aus dem leblosen Körper der Nymphe und da Minerva ihre Tat bereute, übertrug sie ihre göttliche Liebe auf den Strauch. Und seither ist sie eine Schutzpflanze für alle Liebenden.

Räuchermischungen für die Seele

Traummischung

1 Teil Zeder
1 Teil Iriswurzel
1 Teil Moschuskörner
1 Teil Rosenknospen
1 Teil Myrtenblätter

Moschuskörner im Mörser zerkleinern, Iriswurzelpulver darübergeben, die Myrtenblätter, Zedernspäne und Rosenknospen zwischen den Händen zerreiben, alles mischen und prisenweise verräuchern. Ein feiner, würziger Rauch, der gute Träume und tiefen Schlaf fördert. Abends vor dem Schlafengehen räuchern, dabei innerlich still werden und um einen schönen Traum und an die Erinnerung daran am nächsten Morgen bitten. Papier und Stift neben das Bett legen, damit man sich den Traum gleich notieren kann.

Die vollständige Beschreibung der Mischung finden Sie hier!

 

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