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Patchouli - Räucherpflanze und Anwendung

Botanischer Name     
Pogostemon cablin Benth.
Pogostemon heyneanus Benth.
Familie                 
Lamiaceae - Lippenblütler

Inhaltsstoffe

Enthält u.a. ätherisches Öl, das aus Monoterpenen, Sesquiterpenen, Sesquiterpenolen, Ketonen, Oxiden und anderen Inhaltsstoffen besteht. Über das ätherische Öl des Patchouli lesen Sie in der Enzyklopädie der Räucherpflanzen.

Über den Wohlgeruch

Die Patchoulipflanze ist eng mit der Minze verwandt. Der Strauch wächst in Indonesien, China, Indien, Sri Lanka, Philippinen und Madagaskar.

Patchouli ist Indien, er ist der Duft einer ganzen Generation, der 68er, der Blumenkinder und Hippies. Bei ihm scheiden sich die Geister: Man liebt ihn oder mag ihn überhaupt nicht.

Von der Heilwirkung der Patchouliblätter

Der Strauch, der in der Sprache der Einheimischen Pucha-Pat genannt wird, ist in China, Japan und Malaysia eine sehr bewährte Heilpflanze. Wegen seiner anregenden, tonisierenden, antiseptischen und fiebersenkenden Wirkungen wird er geschätzt, außerdem bei Insektenstichen und Schlangenbissen.

Patchouli zum Räuchern

Sein holziger, erdiger, warmer und krautig-herber Rauch ist eine hervorragende Abrundung für viele Räuchermischungen. Man verwendet das fermentierte und getrocknete Kraut. Mit Patchouliräucherungen im Freien lassen sich auch gut Insekten fernhalten.

Patchouli gilt als Heilmittel für jene, die zu sehr in ihren Gedanken leben, da er erdet, die Energien integriert und innere und äußere Grenzen überschreiten lässt. Dabei hilft er auch, Vergangenes loszulassen. Patchoulirauch kann negative Einflüsse abwehren und helfen, die uns mitgegebenen Kräfte wieder sinnvoll einzusetzen. Er gleicht die seelischen Ungleichgewichte aus und gibt gerade ängstlichen und unsicheren Menschen Halt und Kraft.

Patchouliblätter wirken sehr entspannend, beruhigen unsere gereizten Nerven, harmonisieren Körper und Geist, lassen die Sinnlichkeit genießen und sind für abendliche Räucherungen sehr gut geeignet. Mit ihrem Duft können wir uns eingehüllt, beschützt und geborgen fühlen. Aber auch in stressigen und hektischen Zeiten können wir mit ihnen wieder Balance erhalten. Für das Büro eignen sich hier entsprechende Räucherstäbchen, die Patchouli beinhalten.

In allen Kulturen opferte man zu religiösen Zwecken, um Menschen, Tieren und Göttern zu danken und um sie zu ehren. In einer kleinen Zeremonie kann man lieben Freunden lichtvolle Gedanken senden, sich bei fremden Menschen, die einem hilfreich zur Seite standen, bedanken oder einfach nur der Natur und des Lebens gedenken. Durch eine solche Opferräucherung mit Patchouli schaffen wir einen energetischen Ausgleich für eine empfangene Gabe.

Patchouliblätter gehören zu den magischen Räucherpflanzen, mit denen man die innersten Kräfte, Rituale und Handlungen unterstützt. In früheren Zeiten war es üblich, Rituale mit Beschwörungen, Handlungen und Zauberformeln einen großen Rahmen zu geben und damit das Ganze zu etwas besonderem werden zu lassen. Magie dient dem Zweck, einen Wunsch zu erfüllen, etwas zu erbitten und in der Realität greifbar manifestieren zu lassen. Hier geht es darum Dinge zum Wohle aller Menschen Wirklichkeit werden zu lassen. Nur die schwarze Magie versucht mit Manipulation zu arbeiten, mit bösen Wünschen oder Handlungen, die gegen andere gerichtet sind. "Weiße Magie" wird auch heute noch im Mentaltraining oder NLP gelehrt, wo es um die Wunscherfüllung zum Wohl der Allgemeinheit geht.

Zum Orakeln eignet sich eine Patchouliräucherung hervorragend. Orakel wie Tarot, I-Ging, Runen oder auch Pendeln sind aber nicht dazu geeignet unsere Zukunft zu erkennen. Vielmehr können wir mit ihrer Hilfe zu mehr Selbsterkenntnis gelangen, um unsere Ziele im Leben besser wahrnehmen zu können. Nicht umsonst war in die Eingangsportale des berühmten Orakels von Delphi die Worte gemeißelt "Erkenne Dich selbst".

Als Schutzmittel bewahren sie vor allen negativen Einflüssen, ob dies nun kraftraubende Situationen, schlechtgelaunte Menschen um uns herum oder unsere Wohnräume sind, die wir z.B. nach Streitereien mit einer Räucherung von negativen Schwingungen reinigen können. Unsere Achtsamkeit wird gestärkt und so können wir uns in vielen Situationen und bei störenden Einflüssen besser nach außen abgrenzen.

Räuchermischungen mit Patchouliblättern lassen entspannen, versetzen in eine träumerische Stimmung und bringen sinnlichen Genuss und Wohlbefinden. Gerade in Liebeszaubermischungen aus 1001 Nacht sorgen sie für orientalisches Flair.

Dabei regen sie unsere Sinne und Lebensfreude an, unsere Phantasie wird beflügelt und wir können wieder träumen und unseren Gedanken nachhängen. Besonders wenn unsere Kreativität gefragt ist oder wir künstlerisch tätig sind, kann Patchoulirauch uns auf ganz besondere Weise inspirieren.

In sinnlichen Räuchermischungen entfalten sie ihre erwärmenden und aphrodisischen Eigenschaften. Patchouliblätter haben einen exotischen und warmen Rauch, der euphorisiert, unsere erotischen Schwingungen freisetzt, die Sinne wieder wachrüttelt, füreinander öffnet und tief in die Sinnlichkeit eintauchen lässt.

Astrologische Zuordnung

Patchouliblätter gehören zu den Räucherpflanzen des Mondes. Sie unterstützen unsere mystische, unbewusste und weibliche Seite und verbindet uns mit den Kräften des Mondes. Der Mond steht seit altersher für den Instinkt, die Intuition und die magischen und geheimnisvollen Seiten unseres Lebens. Er ist das Symbol der großen Mutter, der Mondin (vgl. lat. "Luna" - Weiblich), die unsere dunklen Seiten beherrscht. Eine Mondräucherung kann dazu beitragen, dass wir Dinge und Situtionen, die geschehen, einfach annehmen oder auch loslassen können.

Patchouliblätter sind im Tierkreiszeichen dem Krebs zugeordnet. Menschen dieses Zeichens schätzen Wärme, Geborgenheit und haben einen ausgeprägten Familiensinn. Sie sind empfindsam, hilfsbereit, fantasievoll und verträumt. Und so kann eine Krebsräucherung dazu beitragen, dass wir unsere eigenen Gefühle wahrnehmen, auf unsere Emotionen hören und achten und das Vertrauen in unsere Fähigkeiten stärken.

Rituelle Anwendung

Bereits im antiken Rom und im alten China kannte man die Patchouliblätter, die aus Indien in großen Mengen importiert wurden. In Indien werden die Patchouliblätter noch heute zur Parfumierung von Teppichen und Kleidungsstücken verwendet. Dabei haben sie auch einen praktischen Nutzen, denn sie halten die Motten fern. In alten Hindu-Riten werden sie aber auch für eine traditionelle Räuchermischung verwendet, die zu Füßen der Toten verbrannt wird, sobald ihnen die Augen geschlossen wurden.

Räuchermischungen für die Seele

König Salomons Liebeszauber

2 Teile Sandelholzpulver
1 Teil Rosenblüten
1 Teil Patchouli
1 Teil Benzoe Siam
½ Teil Adlerholz
½ Teil Zimt

Benzoe Siam im Mörser zerstossen, das Adlerholz mit einem Messer zerkleinern, die Rosenblüten und die Patchouliblätter zwischen den Handflächen zerreiben, das Sandelholz- und Zimtpulver dazugeben, mischen und prisenweise verräuchern. Ein sehr sinnlicher Rauch, der nicht nur Liebesorakel und Tantra begleitet, sondern auch einstimmt, die Liebe wieder zuzulassen und sich selbst wieder zu erspüren.

Die Beschreibung der Räuchermischung findenSie hier!

 

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Alraunelinie

Patchouli im Satureja-Shop

Patchouliblätter 20 g

Räuchermischung König Salomons Liebeszauber 10 g

Ätherisches Patchouliöl bio 5 ml

Patchoulihydrolat 50 ml

Cremeparfum Patchouli Sandelholz bio 5 ml

Patchouli-Körperöl bio 30 ml

Patchouli Balsam bio 30 ml

 

Patchoulipflanzen für Zimmer, Balkon und Terrasse finden Sie in der
Gärtnerei Rühlemann und bei www.flora-toscana.de.