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Pinienharz - Räucherpflanze und Anwendung

Botanischer Name      
Pinus contorta – Drehkiefer
Pinus edulis – Pinon Pinie
Pinus palustris Mill. – Sumpfkiefer
Pinus pinaster Soland – Strandkiefer
Pinus pinea L. – Echte Pinie
Pinus ponderosa Dougl. – Gelbkiefer
Pinus roxburghii Sargent – Salla-Pinie
Pinus sylvestris L. – Waldkiefer
Pinus mugo Turra – Latschenkiefer
Pinus cembra L. - Zirbelkiefer
Familie                  
Pinaceae - Föhrengewächse

Inhaltsstoffe

Harze, Gerbstoffe und ätherisches Öl. Das ätherische Öl besteht aus Monoterpenen, Sesquiterpenen und Estern. Über das ätherische Öl der Zirbelkiefer lesen Sie in der Enzyklopädie der Düfte.

Über den Wohlgeruch

Es gibt unzählige Pinienarten rund um die Welt und überall liefern sie Baumaterial, Brennholz, Nahrung, Medizin und Räucherstoff. Aber nicht nur, was wir unter Pinie verstehen, sondern auch die unzähligen Kiefernarten gehören zur Familie der Piniengewächse, wie auch die Tannen, Fichten und ebenso die Zeder.

Pinienharz ist auch unter dem Namen “Kolophonium” bekannt. Unter diesem Namen wird es benutzt, um Violinbögen zu bestreichen. Im Handel wird es unter den verschiedenen Pinien- und Kiefernsorten angeboten, die Farbe ist von hell über rötlich bis dunkel, je nach dem von welcher Piniensorte es stammt.

Von der Heilwirkung des Pinienharzes

Viele nordamerikanische Pinien liefern Harze, die von den Indianern vor allem zur Wundbehandlung verwendet wurden. Die Nadeln und Harze wurden vielen Heilmitteln zugesetzt. Das erwärmte Harz wurde bei Insektenstichen und Wunden, bei Krämpfen und Muskelschmerzen aufgetragen. Der Rauch des Pinienharzes wird von vielen Indianern bei Erkältungen und Ohrenschmerzen inhaliert.

Im Himalaya verwendet man die Pinie als Stimulans, Magenbitter und Heilmittel. Aus Pinienharz wird in der pharmazeutischen Industrie das Medizinal-Terpentinöl gewonnen.

Pinienharz zum Räuchern

Das Harz entwickelt beim Verräuchern ein harziges, aromatisches und holziges Aroma, mit einer abschließenden Vanillenote. Es ist ein kräftiger Räucherstoff, der sehr viel Rauch entwickelt.

Die Zirbelkiefer wächst in den höchsten Höhen der Berge und trotzt dem härtesten Winter. So hilft sie uns, ebenso extreme Situationen durchzustehen. Ihr Rauch vermittelt uns Energie und Stärke in stressigen und hektischen Zeiten und ermuntert uns, unsere Lebensgeister willkommen zu heißen.

Ihr Rauch reinigt und desinfiziert die Luft in unseren Räumen und schafft so eine klare und gesunde Atmosphäre. Dadurch können wir unsere Widerstandskraft erhöhen und Krankheiten vorbeugen. Auch kann sich der Rauch positiv auf die biomagnetischen Energiefelder des Körpers auswirken und so schwächliche Menschen damit energetisch aufladen.

Menschen, die oft mutlos sind und denen es an Selbstvertrauen und Durchsetzungskraft fehlt, finden im Pinienharz einen starken Helfer. Es stärkt den Rücken, fördert das Selbstbewusstsein und gibt Kraft und Courage, um den Alltag besser zu bestehen. Die Durchsetzung eigener Ideen wird gefördert und die Kreativität angeregt.

Astrologische Zuordnung

Pinienharz ist im Tierkreiszeichen dem Schützen zugeordnet. Menschen dieses Zeichens sind spontan, extrovertiert, grosszügig, impulsiv, aktiv, selbstbewusst und freiheitsliebend. Sie brauchen Visionen, Ideale und Menschen, die ihre Begeisterung und Motivation teilen, um dabei weiter zu wachsen. Dabei geben sie ihr Wissen gerne großzügig an andere Menschen weiter, ohne jedoch, die Meinung oder Weltanschauung des Einzelnen in Frage zu stellen. Und so kann eine Schützeräucherung dazu beitragen, dass wir zu unserer Meinung und Weltanschauung stehen, unsere Visionen in der Realität manifestieren und grosszügig über zu eng gefasste Meinungen hinweg sehen können.

Pinienharz gehört zu den Räucherpflanzen des Mars. Es unterstützt unsere aktive, handlungsfreudige und energische Seite und verbindet uns mit den Kräften des Mars. Der Mars steht für die Männlichkeit, physische Kraft, Initiative, Konfrontation und den unbändigen Willens und ist somit der Gegenpol und die Ergänzung zur Venus. Er ist das Symbol des Kriegers, Herausforderers und Verteidigers. Eine Marsräucherung kann dazu beitragen, dass wir Hindernisse in unserem Leben aus dem Weg räumen, Dynamik und Vitalität gewinnen und unseren Blick nach vorn richten.

Rituelle Anwendung

Die Navaho-Indianer benutzen das Pinienharz als Räucherstoff für die wichtigste religöse Heilzeremonie, der Night Chant (Nachtgesang). Bei den Puebloindianern werden die Piniennadeln zerkleinert und mit wildem Tabak vermischt als Räucherpulver verwendet. Nach einer Begräbniszeremonie wird Pinienharz ins Feuer geworfen, damit sich alle Verwandten damit beräuchern und reinigen können.

Das Harz dient dem Schutz vor Zauberei und soll vor magischen krankmachenden Handlungen schützen.

Räuchermischungen für die Seele

Devaräucherung

1 Teil Salbei
1 Teil Pinienharz
1 Teil Zedernspitzen
2 Teile Mastix
1 Teil Waldbingelkraut

Das Pinienharz und den Mastix im Mörser zerkleinern. Salbei, Zedernspitzen und das Waldbingelkraut zwischen den Händen kleinreiben und den Harzen zufügen, alles miteinander mischen und prisenweise verräuchern. Diese schamanische Räuchermischung bringt mit den Pflanzendevas in Verbindung. Dies kann meditativ geschehen, aber auch als Heiltraum, in dem man von einer dringend benötigten Heilpflanze träumt. Die Asche sollte als Dank den Pflanzen übergeben werden.

Rauhnächtemischung

2 Teile Weihrauch
1 Teil Pinienharz
2 Teile getrocknete Kräuter aus einem Weihkräuterbusch
oder aus verschiedenen getrockneten Kräutern wie:
Beifuß, Eisenkraut, Salbei, Königskerze, Melisse, Johanniskraut, Schafgarbe, Minze oder Kamillenblüten

Weihrauch und Pinienharz im Mörser zerkleinern, die getrockneten Kräuter aus dem Weihkräuterbusch auszupfen und in die Mischung geben, alles miteinander mischen und prisenweise verräuchern. Am 21. Dezember ist die Wintersonnenwende, dann folgen die zwölf Nächte bis zum neuen Jahr. Dies ist die Zeit des Übergangs, aber auch der Los-Tage, die prophetische Zeit zum Orakeln, für die guten Wünsche und guten Vorsätze. In dieser Zeit wurde früher viel geräuchert, jeder der Tage symbolisierte einen Monat und ein Tierkreiszeichen, es wurde nicht geräuchert um die bösen Geister oder Dämonen zu vertreiben, sondern zur Freude und Anlockung der göttlichen Kräfte und der Toten. Diese Mischung hat einen krautigen und balsamischen Duft. Sie ist für das Räuchern zwischen den Jahren gedacht und um das Haus und die Räume zu reinigen. Aber auch für wichtige jahreszeitliche Feste und Zeremonien.

 

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