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Rosenblüten - Räucherpflanze und Anwendung

Weitere Informationen zur Rose finden Sie in meinem Artikel “Die Rose - Eine Königin unter den Düften” in der Mittelalterzeitschrift Miroque

Mein Interview über das Räuchern mit Rosenblüten auf dem Rosenenergie-Blog

Botanischer Name 
Rosa damascena
Rosa centifolia
Familie                  
Rosaceae - Rosengewächse

 

Inhaltsstoffe

Gerbstoffe, ätherisches Öl, Antocyane, Flavonglykoside und andere. Das ätherische Öl besteht aus Monoterpenen, Sesquiterpenen, Monoterpenolen, Sesquiterpenolen, Phenolen, Phenylethern, Aldehyden, Estern, Oxiden und anderen. Über das ätherische Öl der Rose lesen Sie in der Enzyklopädie der Düfte.

Über den Wohlgeruch

Eine Rose braucht man wohl nicht mehr im Aussehen zu beschreiben. Man kennt unzählige Rosensorten, die sich in Duft, Schönheit und Form unterscheiden. Ursprünglich stammt sie aus Asien. Im Reich der Mitte waren Rosen bereits vor mehr als 5.000 Jahren bekannt. Im Orient wird die Rose ebenso vor unserer Zeitrechnung zum Kultsymbol. Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen stammen von Homer (800 v. Chr.) und Zarathustra (600 v. Chr.). Von Karl dem Großen (812 n. Chr.) stammt die erste Anleitung zur Kultivierung der Rose in Nordeuropa.

Von der Heilwirkung der Rose

Der arabische Arzt Avicenna (um 980 bis 1037) widmete der Heilwirkung der Rose ein eigenes Buch. In den alten Kräuterbüchern berichten viele Seiten über ihre Heilwirkung und die Zubereitungsformen. In der orientalischen und fernöstlichen Medizin sind Rosenwasser und Rosenöl noch heute wichtige Heilmittel. Letzteres ist  ein wichtiger Bestandteil der Aromatherapie, das zu den Kostbarkeiten unter den ätherischen Ölen gehört. 30 vollaufgeblühte Rosenblüten ergeben gerade einen Tropfen ätherisches Rosenöl.

Rosenblüten zum Räuchern

Die getrockneten Rosenblüten verlieren beim Räuchern viel von ihrem zarten Duft. Wenn man daher einen sehr intensiven Rosenrauch möchte, kann 1 Tropfen ätherisches Rosenöl auf etwas Sandelholzpulver gegeben und dann verräuchert (man träufelt nie ein ätherisches Öl auf die heiße Kohle!) werden.

Zum Räuchern verwendet man die getrockneten Rosenblütenblätter. Man kann sie von den getrockneten Blüten abzupfen, aber der harte innere Kern wird nicht verwendet. Die Rose steht für die Herzensliebe, Herzöffnung, liebevolle Zuneigung und inneren Frieden. Ihr Rauch hilft uns, uns selbst anzunehmen, zu verzeihen und seelische Verletzungen loszulassen.

Sie berührt die Seele, zieht sanft aus seelischen Tieflagen und fördert die Sinnlichkeit. So wird eine warmherzige Atmosphäre geschaffen, in der Milde, Verständnis, Güte und Gnade ihren Ausdruck finden. Mit ihr kann man viele unangenehme Herzensangelegenheiten loslassen und so seinen inneren Frieden finden.

In einer Ahnenräucherung sind Rosenblüten sehr gut geeignet, um unseren inneren Frieden mit uns und mit dem Menschen der gehen musste zu schließen. Belastende Situationen, die wir mit dem Verstorbenen durchlebt haben, können wir verzeihen und loslassen. Aber auch um Abschied zu nehmen und um unsere Trauer und Gefühle zu bewältigen ist er geeignet.

In Liebesräucherungen findet sie oft Verwendung. Hier ist sie entspannend, stimmungsaufhellend, aphrodisierend und verhilft zu mehr Sensibilität. Ebenso ist sie eine schöne Zutat in Räucherungen gegen Eifersucht und Neid. In Liebeszaubermischungen aus 1001 Nacht versetzen sie uns in eine träumerische Stimmung, sorgen für orientalisches Flair und bringen sinnlichen Genuss und Wohlbefinden.

In allen Kulturen opferte man zu religiösen Zwecken, um Menschen, Tieren und Göttern zu danken und sie zu ehren. In einer kleinen Zeremonie kann man lieben Freunden lichtvolle Gedanken senden, sich bei fremden Menschen, die einem hilfreich zur Seite standen, bedanken oder einfach nur der Natur und des Lebens gedenken. Mit einer solchen Opferräucherung schaffen wir einen energetischen Ausgleich für eine empfangene Gabe.

Rosenblüten wirken sehr entspannend und beruhigend auf unsere gereizten Nerven, harmonisieren Körper und Geist, lassen die Sinnlichkeit genießen und sind gerade für abendliche Räucherungen bestens geeignet. Ihr Rauch schafft eine Atmosphäre des Friedens und unterstützt auf dem Weg zur inneren Ruhe, Einkehr und Balance. Gerade in stressigen und hektischen Zeiten können wir innehalten und uns zentrieren und Kraft schöpfen.

Astrologische Zuordnung

Rosenblüten gehören zu den Räucherpflanzen der Venus. Sie unterstützen unseren Sinn für Ästhetik, Schönheit und Harmonie, lässt uns unvereingenommen auf Menschen und Situationen zugehen und verbindet uns mit den Kräften der Venus. Die Venus steht für die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Erotik und das Eintauchen in die Sinnlichkeit. Sie ist das Symbol der Liebe, der Harmonie und das erotische weibliche Prinzip. Eine Venusräucherung kann dazu beitragen, dass wir wieder genießen, unsere Sinnlichkeit erleben und mehr Nähe zu anderen Menschen oder unserem Partner zulassen.

Rosenblüten sind im Tierkreiszeichen dem Stier zugeordnet. Menschen dieses Zeichens können das Leben genießen und viele Dinge hegen und pflegen, sie schätzen ihr Geld, Gut und Werte und haben Sinn für Ästhetik. Und so kann eine Stierräucherung dazu beitragen, dass wir uns unseres inneren und äußeren Reichtums bewusst werden, die eigenen Werte erkennen und die sinnlichen Seiten wieder entdecken können.

Rituelle Anwendung

In allen Duftkulturen unserer Welt kennt und liebt man sie und sie hat Eingang in unzähligen Sagen, Legenden, Liedern und Märchen gefunden. Selbst als Stilelement gotischer Ornamente in Kirchen, Rathäusern und Burgen fand sie Eingang. Die Rose ist seit altersher wegen ihrer Schönheit, Form, Farbe und Duft, die wohl am meisten gerühmte Pflanze und gilt als Symbol des romantischen Verlangens.

Vom römischen Imperator Nero weiß man zu berichten, dass er beim traditionellen Rosenfest Blüten im Wert von 4 Millionen Sesterzen verschwendete. Während bei uns die Rose erst durch Karl den Großen um 812 n. Chr. kultiviert und erst im 10. Jahrhundert die Verwendung von Rosenwasser im nördlichen Europa bekannt wurde. In den antiken Kulturen wurde sie seit altersher für sakrale, kosmetische und medizinische Zwecke eingesetzt.

Bei den Sufis ist die Rose ein wichtiges Symbol. Sie steht für die Liebe zu Gott, das Verlangen nach seiner Nähe und der mystischen Vereinigung mit dem Göttlichen. Hierfür wird sie zur Begleitung für mystische Gottesverehrung verwendet. In der sufischen Räuchermischung ”Rosa Mystica” ist diese mystische Kraft der Rose eingefangen.

Räuchermischungen für die Seele

Rosa Mystica

2 Teile Weihrauch
1 Teil Myrrhe
1 Teil Benzoe Siam
1 Teil Labdanum
1 Teil Rosenblüten
½ Teil Sandarak
½ Teil Iriswurzelpulver

Weihrauch, Myrrhe, Benzoe Siam und Sandarak im Mörser zerkleinern, das Labdanum dazukneten, Iriswurzelpulver darüberstreuen und die abgezupften Rosenblüten zwischen den Handflächen zerreiben, mischen und prisenweise verräuchern. Ein warmer und samtiger Rauch, der uns mit dem Göttlichen verbinden kann, das Herz berührt und sinnlich stimmt.

Die vollständige Beschreibung der Mischung finden Sie hier!

 

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Alraunelinie

Rosen im Satureja-Shop

Rosenblüten 20 g

Räuchermischung Rosa Mystica 10 g

Ätherisches Rosenöl persisch bio 10 % 5 ml

Ätherisches Rosenöl bulgarisch bio 1 ml

Rosenhydrolat aus der weißen Rose bio 100 ml