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Rosmarin - Räucherpflanze und Anwendung

Botanischer Name     
Rosmarinus officinalis L.
Familie                          
Labiatae - Lippenblütler

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl, Harze, Gerbstoffe, Flavonoide, Bitterstoffe, Pflanzensäuren und Saponin. Die Inhaltsstoffe des ätherischen Öles unterscheiden sich komplett je nach Sorte. Über das ätherische Öl des Rosmarins lesen Sie in der Enzyklopädie der Düfte.

Über den Wohlgeruch

Rosmarin ist ein Strauch, der bis über 2 m hoch werden kann. Der blühende Rosmarin ist eine Bienenpflanze, da er ihnen viel Nektar gibt. Seine Heimat ist der Mittelmeerraum, daher liebt er trockene Böden und reichlich Sonne. Er ist nicht winterfest, aber mittlerweile gibt es auch Sorten die Frost vertragen.

Geerntet werden die Nadeln und zwar vor der Blüte. Bei dem Trocknen muss man beachten, dass die Temperaturen unter 35° C liegen, denn nur dann bleiben die Aromastoffe (die ätherischen Öle) in den Nadeln erhalten.

Von der Heilwirkung des Rosmarins

Rosmarin wirkt stimulierend auf den Kreislauf und ist ein gutes Nerventonikum. In der Heilpflanzenkunde finden Tee, Rosmarinwein, Bäder, ätherisches Rosmarinöl und weitere Zubereitungen aus Rosmarin Verwendung. Die innerliche Anwendung hilft bei Blähungen, Magen- und Darmbeschwerden und die Äußerliche bei Muskel- und Gelenkrheumatismus. Allerdings sollte man Rosmarinbäder nicht auf den Abend legen, da er den Schlaf stören kann. Er ist auch ein köstliches Küchengewürz nicht nur für die mediterrane Küche.

Und wer gerade in den Wintermonaten in einer der endlosen Erkältungsschleifen steckt, kann sich die Wirkung des Rosmarinrauches zunutze machen. Gerade Familien mit kleinen Kindern kennen die Situation. Das Kind kommt verschnupft aus dem Kindergarten und steckt die restlichen Familienmitglieder an und man kommt aus diesem "Teufelskreis" der ständigen Ansteckung nicht mehr heraus, weil irgendein Familienmitglied immer noch erkältet ist und die anderen wieder und wieder ansteckt.

Hier hilft eine Hausräucherung mit Rosmarin und Wacholderbeeren diese Situation zu verhindern. Dabei verwendet man die beiden Pflanzen zu gleichen Teilen, also z.B. je ein Teelöffel Rosmarin und Wacholderbeeren und zerdrückt die Wacholderbeeren im Mörser und gibt die Rosmarinnadeln dazu, vermischt es und gibt es prisenweise auf die glühende Räucherkohle. Damit geht man durch die Wohnräume und lässt den Rauch im jeweiligen Zimmer verteilen, räuchert die Zimmerecken noch zusätzlich aus und lüftet hinterher die Räume.

In Grippezeiten sollte diese Räucherung ein bis zweimal pro Woche in allen Räumen durchgeführt werden. Und beziehen Sie Ihre Kinder unbedingt mit ein, so eine Räucherung finden schon Dreijährige faszinierend und es lässt sich ein herrliches Ritual machen, bei dem sich alle vorstellen, wie die Viren und Bakterien aus dem Haus gejagt werden.

Rosmarin zum Räuchern

Die getrockneten Nadeln können als Ganzes oder fein zerrieben zum Räuchern verwendet werden. Sie ergeben einen kraftvollen, krautigen und würzigen Rauch.

Mit ihm kann man sehr gut Räume reinigen und segnen. Dabei ist Rosmarin eine ganz starke Schutzpflanze die vor negativen Einflüssen und Störfeldern schützt. Sein Rauch reinigt und desinfiziert die Luft in unseren Räumen und schafft so eine klare und gesunde Atmosphäre, mit der wir unsere Widerstandskraft erhöhen und Krankheiten vorbeugen können.

Immer wenn wir uns niedergeschlagen, kraft- und mutlos fühlen, können wir mit Rosmarin Tatkraft, Selbstvertrauen und Zufriedenheit erfahren. Denn er ergibt einen sehr lichtvollen Rauch, der uns sanft aus seelischen Tieflagen zieht. So können wir viele Situationen annehmen wie sie sind und auch den positiven Sinn widriger Umstände erfahren und begreifen.

Rosmarin baut die Selbstzweifel ab, die einen immer wieder befallen, stärkt die Entscheidungsfähigkeit und vermittelt uns Selbstvertrauen, Mut und Zuversicht. In wichtigen Arbeitsprozessen unterstützt es das geistige Arbeiten und hilft, den mündlichen und schriftlichen Ausdruck zu verbessern. Die schöpferischen Kräfte werden geweckt und die Inspiration gefördert.

Eine Räuchermischung mit Rosmarin fördert die Ruhe, Wachheit und Klarheit des Geistes. Denn in vielen Situationen ist unser gesamtes Denken von "Wenns" und "Aber" bestimmt, so dass wir keinen klaren Gedanken fassen können. Rosmarin lässt diese störenden Einflüsse zur Ruhe kommen, so dass wir die Gesamtsituation klar analysieren können und auch intuitiv handeln können.

Menschen, die mutlos sind und denen es an Selbstvertrauen und Durchsetzungskraft fehlt, finden im Rosmarin einen starken Helfer. Er stärkt den Rücken, fördert das Selbstbewusstsein und gibt Kraft und Courage, um den Alltag besser zu bestehen. Die Durchsetzung eigener Ideen wird gefördert und die Kreativität angeregt.

Astrologische Zuordnung

Rosmarin gehört zu den Räucherpflanzen der Sonne. Es unterstützt unsere vollkommene, individuelle und kraftvolle Seite und verbindet uns mit den Kräften der Sonne. Die Sonne steht für die Selbstverwirklichung, das Lebenskonzept und den "roten" Faden in unserem Leben. Sie ist das Symbol des Lebensspenders und des Samens (vgl. lat. "sol" - männlich), da ohne sie kein Leben möglich wäre. Eine Sonnenräucherung kann dazu beitragen, dass wir unser inneres Feuer wieder entfachen und Kraft und Mut gewinnen können.

Die Zuordnung des Rosmarins im Tierkreiszeichen ist der Löwe. Menschen dieses Zeichens besitzen ein starkes Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und haben Führungsqualitäten. Sie können begeistern, dynamisch, willensstark und risikofreudig sein. Und so kann eine Löwenräucherung dazu beitragen, dass wir selbstbewusster und souveräner reagieren, unser Handlungs- und Durchsetzungsvermögen stärken und uns so akzeptieren können, wie wir sind.

Rituelle Anwendung

Rosmarin gilt als Schutz bei Seereisen, in einem Beutel mit Pflanzen wie Johanniskraut und Mistel am Körper getragen. Im Hexenkult war Rosmarin ein guter Schutz gegen schwarze Magie.

In England und Frankreich wurde Rosmarin für Liebeszauberräucherungen benutzt und legendär ist der Brautkranz aus Rosmarin. Aber man legte ihn auch Verstorbenen mit ins Grab. Als Totenblume sollte er den Leichengeruch überdecken und in Pestzeiten glaubte man, dass Rosmarin eine Ansteckung verhindern könne.

Die ländliche Bevölkerung sah den Rosmarin häufig als Lebensorakel an. Begann ein Rosmarinstock zu blühen, während ein Schwerkranker im Haus lag, würde der Patient bald genesen. Ging die Pflanze ein, stand es um den Kranken schlecht.

Räuchermischungen für die Seele

Konzentrationsräucherung

1 Teil Rosmarin
½ Teil Zimt
1 Teil Weihrauch
1 Teil Myrrhe

Weihrauch und Myrrhe im Mörser zerkleinern, die Rosmarinnadeln und das Zimtpulver darübergeben, alles mischen und prisenweise verräuchern. Ein warmer würziger Rauch, der die Konzentration steigert und die Gedächtnisleistung stimuliert.

 

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