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Sandarak - Räucherpflanze und Anwendung

Botanischer Name      
Tetraclinis articulata (Vahl)
Synonym Callitris quadriavalis
Familie                           
Cupressaceae - Zypressengewächse

Inhaltsstoffe

Harz und ätherisches Öl. Das ätherische Öl besteht aus Sesquiterpenen und Sesquiterpenolen.

Über den Wohlgeruch

Der Sandarakbaum, auch Gliederzypresse genannt, gedeiht in Marokko, Algerien, Tunesien und Spanien bis Malta. Zur Harzgewinnung wird der Baum am Stamm und an den Zweigen eingeritzt. Das austretende Harz erhärtet zu kleinen Stalaktiten. Diese werden abgekratzt. Das helle zitronengelbe oder rötliche bis bernsteinfarbene Harz wird in kleinen stalaktitartigen Tropfen auf orientalischen Märkten verkauft.

Sandarak wird im Harzhandel nur noch selten angeboten. Meist es stammt aus Marokko und wird als Gummi Sandarak gehandelt. Häufiger findet man im Handel Sandarak von australischen Callitrisarten. Dieser kann zwar als Ersatz für marokkanischen Sandarak verwendet werden, hat aber keine so starke Wirkung wie dieser.

Heute kennt man in westlichen Ländern das Sandarakharz nur noch als Rohstoff zur Lackherstellung. Meist verwendet man dazu das Harz von australischen Sandarak-Baumarten (Callitris collumelaris). In Arabien wird Sandarak zum Strecken oder Fälschen von Ambra des Pottwals verwendet. 

Von der Heilwirkung des Sandarak

Sandarak gilt in der Volksmedizin von Marokko und Algerien als wirksames Mittel der Hebammen, die es bei schwierigen Geburten einsetzen. Wahrscheinlich wirkt es durch seine stark beruhigenden und krampflösenden Eigenschaften entspannend. In Nordafrika wird Sandarak mit Poleiminze bei Bauchschmerzen von Kindern verräuchert. In Arabien wird der Rauch noch heute zur Behandlung von Atemwegserkrankungen eingesetzt. Innerlich wurde das Harz gegen Spul- und Bandwürmer verwendet.

Sandarak zum Räuchern

Sandarak verbreitet einen weihrauchartigen, balsamischen und leicht fruchtigen Rauch. Daher eignet es sich für Abendräucherungen, die beruhigen, entspannen und entkrampfen. Er wirkt stark auf unser vegetatives Nervensystem und hilft bei Schlafstörungen, die durch Anspannung und Stress hervorgerufen werden. Da er beim Verbrennen viel Rauch erzeugt, verwendet man ihn meist in Mischungen.

Räuchermischungen mit Sandarak lassen entspannen, versetzen in eine träumerische Stimmung und bringen sinnlichen Genuss und Wohlbefinden. Gerade in Liebeszaubermischungen aus 1001 Nacht sorgt er für orientalisches Flair.

Aber eine Räuchermischung mit ihm gibt auch geistige Klarheit, lässt in die eigene Mitte kommen und den inneren Frieden finden. Dabei fördert er in Meditationsmischungen die Stille und die innere Haltung, die uns Beobachter unserer seelischen Bilder werden lässt. Sein klärender und reinigender Rauch eignet sich besonders zum atmosphärischen Reinigen von Räumen und lässt negative Schwingungsmuster und dicke Luft, die meist nach Streitereien noch im Raum hängt, neutralisieren.

Er verschärft die Sinneswahrnehmung und ist Bestandteil von vielen Traummischungen, da er die Traumfähigkeit verstärkt.

In allen Kulturen opferte man zu religiösen Zwecken, um Menschen, Tieren und Göttern zu danken und zu ehren. In einer kleinen Zeremonie kann man lieben Freunden lichtvolle Gedanken senden, sich bei fremden Menschen, die einem hilfreich zur Seite standen, bedanken oder einfach nur der Natur und des Lebens gedenken. Durch eine solche Opferräucherung mit Sandarak schaffen wir einen energetischen Ausgleich für eine empfangene Gabe.

Astrologische Zuordnung

Sandarac ist im Tierkreiszeichen dem Wassermann zugeordnet. Menschen dieses Zeichens sind die unkonventionellen Individualisten, die ihre eigenen Wege gehen ohne sich um konventionelle Regeln, Umgangsformen und Hierachien zu kümmern. Sie stecken voller Talente, Visionen und Ideen und ihre Freiheit bedeutet ihnen alles. Und so kann eine Wassermannräucherung dazu beitragen, dass wir selbst für verfahrene Situationen noch eine geniale Lösung finden, uns aus vielen selbstgemachten Regeln und Abmachungen befreien können und das Neuland vor uns mit neuen Augen sehen können.

Sandarak gehört zu den Räucherpflanzen des Merkurs. Er unterstützt unsere logischen und analytischen Fähigkeiten, lässt uns unvoreingenommen auf Menschen und Situationen zugehen. Der Merkur steht für das Denken, Kommunizieren mit anderen und das Lernen von neuen Fähigkeiten. Er ist das Symbol für den Verstand, die Vernunft, den Intellekt und die Logik. Nicht umsonst war Merkur in der griechischen Mythologie der Götterbote, der Botschaften zwischen den Göttern und Menschen vermittelte. Eine Merkurräucherung kann dazu beitragen, dass wir uns besser mit unseren Mitmenschen verständigen können, sachlicher argumentieren und unser Gelerntes zielsicher einsetzen können.

Räuchermischungen für die Seele

Rosa Mystica

2 Teile Weihrauch
1 Teil Myrrhe
½ Teil Styrax
1 Teil Labdanum
1 Teil Mastix
½ Teil Sandarak
1 Teil Rosen

Die Harze im Mörser zerkleinern, das Labdanum mit einem Messer fein schaben und zugeben. Die Rosen zwischen den Handflächen verreiben und alles mischen, prisenweise verräuchern. Dieser warme, tiefe und samtige Duft kann unsere Seele öffnen und das Herz tief berühren. Die Mischung eignet sich gut für Meditationen, aber auch für eine sinnliche Räucherung zu zweit.

Die vollständige Beschreibung der Mischung finden Sie hier!

 

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Alraunelinie

Sandarak im Satureja-Shop

Sandarak 10 g

Mysterium des Lebens 10 g

Rosa Mystica 10 g