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Sternanis - Räucherpflanze und Anwendung

Botanischer Name     
Illicium verum
Familie                          
Illiciaceae - Magnoliengewächse

Inhaltsstoffe

Fett, Eiweiß, Harze und ätherische Öle. Das ätherische Öl besteht aus Monoterpene, Phenylether und Aldehyde. Über das ätherische Öl des Sternanis lesen Sie in der Enzyklopädie der Düfte.

Über den Wohlgeruch

Der Sternanisbaum wächst in Südchina und Vietnam. Er erreicht eine Höhe bis 14 Meter. Seine gelben Blüten ähneln Narzissen und entwickeln sich zu achtzähnigen Sternen, der Früchte des Baumes. In China nennt man die Früchte “ba jiao hui xiang”, was achthörniger Fenchel bedeutet. In Asien und Japan wird seit altersher Sternanis zu Räucherstäbchen und –pulver verarbeitet.

Sternanis ist ein traditionelles Gewürz in der chinesischen und vietnamesischen Küche, ebenso ist er Bestandteil des Fünfgewürzpulvers. In der europäischen Küche wird er kaum verwendet, höchstens als Gewürz für Glühwein oder Weihnachtsgebäck.

Von der Heilwirkung des Sternanis

In Asien verwendet man ihn bei rheumatischen Beschwerden, Magenproblemen und Husten. In der traditionellen chinesischen Medizin hat er erwärmende, schmerzstillende und schleimlösende Eigenschaften. Er gilt allgemein als anregend und harntreibend.

Sternanis zum Räuchern

Zum Räuchern werden die getrockneten Sterne im Mörser fein zerstampft. Ihr Rauch hat ein fein würziges Anisaroma und erinnert an weihnachtliche Düfte. Er fördert die Sensibilität und Wahrnehmung und kann eine geschützte Raumatmosphäre herstellen. Sternanis ist harmonisierend, gibt Geborgenheit und ist raumluftreinigend.

Beim Räuchern löst Sternanis sanft Ängste auf und lindert und tröstet bei seelischem Kummer. In vielen stressigen Situationen hilft er, die aufgestauten Emotionen abzubauen und zu verarbeiten.

Besonders in der Adventszeit lässt er sich gut mit anderen weihnachtlichen Räucherzutaten mischen. Aber auch in Meditationsmischungen wirkt er beruhigend auf Körper, Seele und Geist ein, was ihn gerade in stressigen und hektischen Zeiten zu einem guten Begleiter macht.

Rituelle Anwendung

Im Okkultismus wird er dem Planeten Jupiter zugeordnet und zur Steigerung der Wahrnehmung und zum Hellsehen verräuchert. Er eignet sich auch für Anrufungs-, Schutz- und Orakelräucherungen.

Räuchermischungen für die Seele

Stern von Bethlehem

1 Teil Sternanis
1 Teil Zimt
½ Teil Nelke
1 Teil Sandelholz
1 Teil Myrrhe

Sternanis zerbrechen und mit Myrrhe und Nelke im Mörser zerkleinern, die Sandelholzstücke mit einem Messer zerkleinern und das Zimtpulver dazugeben, mischen und prisenweise verräuchern. Ein feiner würziger und weihnachtlicher Rauch, mit dem man die Adventszeit gut begleiten kann.

Silbernes Einhorn

1 Teil Sternanis
1 Teil Weihrauch
½ Teil Tonkabohne
1 Teil Benzoe Siam
1 Teil Myrrhe

Sternanis zerbrechen und mit Myrrhe, Weihrauch und Benzoe Siam im Mörser zerkleinern, die Tonkabohne auf einer Reibe feinreiben, mischen und prisenweise verräuchern. Ein heller würziger Rauch, der die Schleier des Nebels vor dem inneren Auge entfernen kann. Er lässt in andere Welten sehen und erleichtert den Kontakt mit Naturgeistern, Elfen und Engeln.

 

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Alraunelinie

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