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Vorsichtsmaßnahmen bei ätherischen Ölen

Ätherische Öle sind hochwirksame Substanzen, die - falsch angewendet oder zu hoch dosiert - zu Nebenwirkungen führen können. Und vor allem dürfen sie nicht mit den Pflanzen (von denen sie stammen) verglichen werden. Denn ein Salbeitee ist etwas komplett anderes als ätherisches Salbeiöl.

Verwenden Sie nur qualitativ hochwertige ätherische Öle, da nur diese die beschriebenen Wirkungen haben und halten Sie sich an die Tropfenangaben der vorgestellten Mischungen. Wenn Sie Fragen rund um das Thema ätherische Öle, zur Dosierung, Wirkweise oder Sonstiges haben, mailen Sie mir einfach.

Ätherische Öle, die photosensibilisierende Eigenschaften haben,

verstärken die Lichtempfindlichkeit der Haut und können zu Sonnenbrand ähnlichen Verbrennungen führen. Wenn Sie die Haut nach dem Auftragen der ätherischen Öle der Sonne aussetzen. Der Inhaltsstoff, der dies bewirkt sind die Furocumarine. Diesen Effekt haben Sie bereits bei 20 Tropfen eines solchen ätherischen Öles in 100 ml Basisöl.

Ätherische Öle, die Furocumarine enthalten, sind:

Angelikawurzel, Kreuzkümmel, Tagetes und alle Zitrusöle.

Ätherische Öle, die die Haut reizen,

werden immer gering dosiert (hier reicht 1 Tropfen ätherisches Öl in einer Mischung aus) . Sie haben meist Aldehyde und Phenole als Hauptinhaltsstoffe.

Darunter fallen Litsea cubeba, Lemongrass, Eukalyptus citriodora, Citronella, Thymian Chemotyp Thymol und Carvacrol, Bohnenkraut, Oregano, Cassia (chinesischen Zimt), Zimtblätter und Zimtrinde, Bay, Nelkenknospe und Nelkenblätter.

Folgende ätherische Öle gelten als toxisch und sollten überhaupt nicht verwendet werden

Beifuß (Artemisia vulgaris)
Bittermandel (Prunus amygdalus var. amara)
Boldo (Peumus boldus)
Eberraute (Artemisia abrotanum)
Fenchel bitter (Foeniculum vulgare var. amara)
Poleiminze  (Mentha pulegium)
Rainfarn (Tanacetum vulgare)
Sadebaum (Juniperus sabina)
Santolin (Santolina chaemaecyparissus)
Sassafras (Sassafras albidum)
Thuja (Thuja occidentalis/plicata)
Weinraute (Ruta graveolens)
Wermut (Artemisia absinthum)

Ätherische Öle, die nicht für Kinder unter sechs Jahren geeignet sind

Pfefferminze (Mentha piperata)  - darunter fällt auch Menthol, ein Inhaltsstoff der Pfefferminze
Eukalyptus globulus
Kampher (Cinnamomum camphora)
Ackerminze,bekannt als japanisches Heilpflanzenöl (Mentha arvensis)
Kümmel (Cumin carvi)
Salbei (Salvia officinalis)
Thymian Chemotypen Thymol und Carvacrol
Ysop (Ysop officinalis)

Diese ätherischen Öle haben aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung eine viel zu starke und reizende Wirkung. Außerdem kann es zu einem olfactorischen Schock kommen, d.h. die Atmung setzt aus.

Bitte beachten Sie, dass wenn Sie für Säuglinge und kleine Kinder Grippe- und Husteneinreibemittel kaufen, darauf achten, dass diese frei von Kampher und Menthol sind.

Schwangerschaft

Folgende ätherischen Öle dürfen in der Schwangerschaft nicht benutzt werden, da sie menstruationsfördernd oder wehenauslösend wirken.

Wehenauslösende ätherische Öle

Anis ( Pimpinella anisum)
Bay (Pimenta racemosa)
Eisenkraut (Verbena officinalis)
Fenchel süß (Foeniculum vulgare var. dulce)
Ingwer (Zingiber officinale)
Kampher (Cinnamomum camphora)
Muskatnuss (Myristica fragrans)
Nelkenblätter und -knospe (Syzygium aromaticum)
Zimtblätter und -rinde (Cinnamomum verum)

Menstruationsfördernde ätherische Öle

Basilikum ( Ocimum basilicum)
Salbei (Salvia officinalis)

 

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