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Wiesenkönigin - Ätherisches Öl und Anwendung

Botanischer Name
Filipendula ulmaria
Familie  
Umbelliferae - Doldenblütler
Duftprofil  
frisch, krautig, klar, mit einer zarten Honignote
Note   
Kopfnote
Element  
Luft / Wasser

Gewinnung

Co-Destillation des blühenden Krautes zusammen mit Rosmarin.

Nach der Tradition französischer Destillateure wird Wiesenkönigin zusammen mit Rosmarin destilliert, da sie eine optimale Synergie darstellen.

Über die Räucherpflanze Mädesüss lesen Sie in der Enzyklopädie der Räucherpflanzen.

Duftthema

Die Wiesenkönigin ist in unserem Kulturkreis besser bekannt als Mädesüss, das sich bevorzugt an feuchten Wiesen und Bachufern wild findet. Vor einigen Jahrzehnten gewann man aus ihr die Salicylsäure, die der Hauptwirkstoff in vielen Kopfschmerztabletten ist, bevor man diesen Stoff chemisch nachbauen konnte. Sie ist eine alte Bienenpflanze und ihre Honignote hat in früheren Zeiten den Met schmackhafter gemacht. Für die Kelten war sie ein wichtiges Sommerwendkraut und der weißen Göttin geweiht. In der Steiermark steckt man noch heute zur Sommersonnenwende einen Strauß Wiesenkönigin ins Gebälk zum Schutz gegen böse Magie.

Wirkweisen des ätherischen Wiesenkönigin-Öles

Körperliche Wirkung

Dieses ätherische Öl stellt eine Ausnahme dar, da es zu 80 % aus Rosmarin besteht und nur 20 % Wiesenkönigin darin enthalten sind. Somit wird es immer niedrig dosiert, d.h. 1 Tropfen reicht für die diversen Anwendungen aus. Bei empfindlicher Haut sollte es in Mischungen mit anderen ätherischen Ölen (am Besten in Verbindung mit Lavendel fein) verwendet werden. In der Aromamedizin wird die Wiesenkönigin nicht verwendet.

Wiesenkönigin hat durchblutungsfördernde und gewebestraffende Eigenschaften und hat sich vor allem in Cellulitemischungen bewährt. Ebenso ist ihre anregende, kräftigende und erwärmende Wirkung in Sport- und Massageölen bei Muskelkater, -verspannungen und rheumatischen Beschwerden angezeigt.

Ein schöner Wellnessduft ist die Wiesenkönigin für Saunabesuche. Hier gibt man 1 - 2 Tropfen ätherisches Öl auf eine Kelle für das Aufgußwasser. Saunabesuche eignen sich sehr zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten, da sie die Abwehrkräfte stärken.

Seelische Wirkung

Durch den hohen Anteil des Rosmarinöles wird die Widerstandskraft gestärkt, das Selbstvertrauen gefördert und das ätherische Öl gibt wieder Lebensfreude und -kraft. Die Nordrenalinproduktion kann angeregt werden. Nordrenalin ist ein chemischer Botenstoff (Neurotransmitter), der aktiviert, stimuliert und Körper und Geist anregt. Ein Absinken des Nordrenalinspiegels führt zu Antriebsschwäche, Trägheit und Abwehrschwäche.

Auch wird die Dopaminproduktion gefördert. Dopamin ist ein chemischer Botenstoff, der mobilisiert, das seelische Gleichgewicht wiederbringt und sanft aus seelischen Tieflagen zieht.

Die Wiesenkönigin gibt Räumen Frische und desinfiziert die Raumluft. Sie eignet sich in der Duftlampe überall dort, wo Klarheit, Frische und Konzentration gefragt ist. Vor allem am Schreibtisch, in Konferenzen und Sitzungen lässt sie die Müdigkeit verfliegen und verbessert unser Denkvermögen. Dabei schafft sie ihre harmonisierende Wirkung auch eine ruhige und fröhliche Arbeitsatmosphäre.

Bei mentaler Erschöpfung erfrischt und beruhigt die Synergie aus Rosmarin und Wiesenkönigin in Verbindung mit Lavendel fein und lässt durchatmen, zentriert und gibt nochmals Energie.

Spirituelle Wirkung

Die Wiesenkönigin kann die Verbindung zu den höheren geistigen Ebenen herstellen und unsere Einsichten in spirituelle Wahrheiten vertiefen. Dabei lässt sie uns aber an unserem sonnigen Naturell erfreuen und mit Leichtigkeit und viel Humor so manche Blockade lösen.

Aromaölmischungen zum Wohlfühlen

Duftlampe

Verbindet sich gut mit Zitrus-, Kräuter-, Holz- und Harzölen

Physica

1 Tropfen Wiesenkönigin (Filipendula ulmaria)
1 Tropfen Johanniskraut (Hypericum perforatum)
2 Tropfen Lavendel fein (Lavandula angustifolia)
1 Tropfen Honig Absolue

 

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