Iriswurzel - Räucherpflanze und Anwendung

 

Botanischer Name 
Iris germanica var. florentina
Iris palladia
Familie                        
Iridaceae - Schwertliliengewächse

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl, Flavonoide, Zucker, Stärke, Schleim, Harz und Gerbstoffe. Das ätherische Öl besteht aus Monoterpenen, Monoterpenolen, Sesquiterpenketonen und Estern.

Über den Wohlgeruch

Hinter der Iris verbirgt sich die Schwertlilie, die in vielen unserer Gärten heimisch ist und zu den ersten Frühlingsblumen gehört. Verwendet werden die Wurzeln, die bis zu sechs Jahren gelagert werden, um ihren veilchenartigen Duft zu entwickeln. Ursprünglich stammt sie aus Südeuropa, aber mittlerweile wird sie auch in Russland und Afrika kultiviert. Die Wurzeln selbst sind preisgünstig zu bekommen, während das ätherische Öl zu den teuersten Duftstoffen der Welt gehört.

Von der Heilwirkung der Iriswurzel

Die Zahnhilfe bei Kleinkindern ist die Veilchenwurzel, aber dahinter verbirgt sich nicht, wie der Name sagt, eine Veilchenwurzel, sondern die Iriswurzel. Aber sie ist auch Bestandteil in Erkältungstees, Zahnpulvern und in kosmetischen Pudern. Als homöopathisches Mittel wird sie bei Migräne und Ischias verordnet.

Iriswurzel zum Räuchern

Iriswurzel entfaltet beim Verräuchern einen sehr feinen und lichtvollen Rauch, besonders wenn sie zu Pulver fein gemahlen wurde. Wer gerne mit ätherischen Ölen räuchert, der kann mit dem Iriswurzelpulver wunderbar die ätherischen Öle, wie Jasmin oder Rose binden.

Die Iriswurzel gehört zu den feinstofflichen Räucherpflanzen, mit denen wir seelische Blockaden auflösen können. Sie harmonisiert und reinigt die Aura eines jeden Menschen und der Fluss an feinstofflichen Energien in unserem Körper wird angeregt. Sie lässt uns in die Tiefen unseres Selbst versinken und kann uns einzelne Transformationsschritte bewusst machen. Mit ihrem Rauch Kontakt zu unseren spirituellen Helfern wie Engeln oder Devas bekommen.

Dabei spiegelt sie den Prozess des Menschwerdens wieder. Immer, wenn uns die Worte für eine bestimmte Situation fehlen, macht uns ihr Rauch Mut, vor allem in Grenzsituationen. So können wir uns wieder öffnen, uns selbst und andere annehmen und unsere eigenen Grenzen überschreiten. So hilft sie uns, bei vielen seelischen Ungleichgewichten und Verletzungen diese zu mindern und zu harmonisieren.

In einer Ahnenräucherung ist die Iriswurzel sehr geeignet, um unseren Schmerz zu bewältigen. Wenn wir mit dem Menschen, der gehen musste, sehr eng verbunden waren, können wir in einer Räucherung die schönen Gefühle und Erinnerungen noch einmal erleben und mit dem aufsteigenden Rauch loslassen und Abschied nehmen. In früheren Zeiten diente der aufsteigende Rauch als Brücke zum Jenseits und man stellte sich vor, wie die Seele über den Rauch in das Licht kommt.

In allen Kulturen opferte man zu religiösen Zwecken, um Menschen, Tieren und Göttern zu danken und sie zu ehren. In einer kleinen Zeremonie kann man lieben Freunden lichtvolle Gedanken senden, sich bei fremden Menschen, die einem hilfreich zur Seite standen, bedanken oder einfach nur der Natur und des Lebens gedenken. Mit einer solchen Opferräucherung schaffen wir einen energetischen Ausgleich für eine empfangene Gabe.

Immer wenn wir uns niedergeschlagen, kraft- und mutlos fühlen, können wir mit einer Räucherung Tatkraft, Selbstvertrauen und Zufriedenheit erfahren. Gerade eine Räuchermischung aus Dammar und Iriswurzel verbindet sich zu einem lichtvollen Rauch, der uns sanft aus seelischen Tieflagen zieht. So können wir viele Situationen annehmen wie sie sind und auch den positiven Sinn wridiger Umstände erfahren und begreifen.

Aber auch in sehr stressigen und hektischen Zeiten, wenn alles drunter und drüber geht und wir dem Chaos nicht mehr Herr werden können, schenkt uns die Iriswurzel Entspannung und Balance. So können wir uns wieder erden, Harmonie in unserer Mitte finden und den Anforderungen des Alltags wieder gelassener entgegen sehen.

Dabei regt sie unsere Sinne und Lebensfreude an, unsere Phantasie wird beflügelt und wir können wieder träumen und unseren Gedanken nachhängen. Besonders wenn unsere Kreativität gefragt ist oder wir künstlerisch tätig sind, kann ihr Rauch uns auf ganz besondere Weise inspirieren.

Astrologische Zuordnung

Iriswurzel ist im Tierkreiszeichen dem Krebs zugeordnet. Menschen dieses Zeichens schätzen Wärme, Geborgenheit und haben einen ausgeprägten Familiensinn. Sie sind empfindsam, hilfsbereit, fantasievoll und verträumt. Und so kann eine Krebsräucherung dazu beitragen, dass wir unsere eigenen Gefühle wahrnehmen, auf unsere Emotionen hören und achten und Vertrauen in unsere Fähigkeiten stärken.

Iriswurzel gehört zu den Räucherpflanzen des Mondes. Sie unterstützt unsere mystische, unbewusste und weibliche Seite und verbindet uns mit den Kräften des Mondes. Der Mond steht seit altersher für den Instinkt, die Intuition und die magischen und geheimnisvollen Seiten unseres Lebens. Er ist das Symbol der großen Mutter, der Mondin ( vgl. lateinisch "Luna" - weiblich), die unsere dunklen Seiten beherrscht. Eine Mondräucherung kann dazu beitragen, dass wir Dinge und Situationen, die geschehen, einfach annehmen oder auch loslassen können.

Rituelle Anwendung

Die Wurzel wurde für viele magische Rituale gebraucht. Wer im 15. Jahrhundert eine Iriswurzel bei sich trug, war für Dämonen tabu. Wurde sie an der Stallwand angebracht, konnten die Tiere nicht verhext werden. Grub man aber eine Iriswurzel in der Osternacht aus und trug sie unter seinem Hemd, so konnten Stichverletzungen einem nichts anhaben. In früheren Zeiten wurden Iriswurzeln benutzt, um Alraunen zu fälschen.

Die schillernde Farbenpracht der Schwertlilie wurde im antiken Griechenland mit den Farben des Regenbogens verglichen. Die Tochter des Thaumas und der Elektra trug den Namen “Regenbogen” also Iris. Als Botin der Götter hatte sie Zugang zu allen Bereichen: Der Götter-, Menschen- und Unterwelt, den Hades. Sie geleitete die Seelen Verstorbener über den Regenbogen ins Reich des ewigen Friedens. Und so wird die Iriswurzel bis heute in der Hospizbewegung zur Sterbebegleitung eingesetzt. Allerdings verwendet man heute das ätherische Öl, in früheren Zeiten den Rauch der Iriswurzel.

Räuchermischungen für die Seele

Berührung

1 Teil Iriswurzel
1 Teil Sandelholz
1 Teil Benzoe Siam
1 Teil Moschuskörner
½ Teil Patchouli

Benzoe Siam, Moschuskörner im Mörser zerkleinern, Sandelholz- und Iriswurzelpulver dazugeben und die Patchouliblätter zwischen den Handflächen zerreiben, mischen und prisenweise verräuchern.

Unsere Räuchermischung "Berührung" eignet sich für energetisches Arbeiten, da der sanfte Rauch für seelische Berührung öffnet. Bei berührungsarmen Menschen kann der Duft auch die Verbindung schaffen, seelische Berührungen überhaupt zuzulassen und diese zu verarbeiten.

Es ist ebenso ein feiner, sinnlicher Rauch, der die Liebenden miteinander verbindet und störende Einflüsse abwehrt.

Die ausführliche Beschreibung unserer Räuchermischung “Berührung” lesen Sie hier!

 

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Weiterführende Publikationen

Iris - Ätherisches Öl und Anwendung

Samhain - Geistertreiben und Ahnenkult

 

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Entspannung 10 g

Feenrauch 10 g

Glücklich sein 10 g

spirituelle Meisterräucherung Hilarion 10 g

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Iriswurzel als Duft

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Iris als ganze Pflanze

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